Mannheim: Schneider und Faustus verweisen Werth und Don Johnson auf Platz zwei

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Dorothee Schneider und Faustus im Grand Prix Special, Mannheim 2018. Nun hat der Falsterbo-Sohn auch seine Feuertaufe in der Kür mit Bravour bestanden. (© Frieler)

Dorothee Schneider und Faustus waren im Grand Prix Special in Mannheim nicht zu schlagen. Isabell Werths Don Johnson zeigte wenig Interesse an einer Piaffe. Im Lager der Para-Reiter geht ein neuer Stern auf: Regine Mispelkamp.

Knapp 75 Prozent und 80 Punkte Abstand auf Isabell Werth: Dorothee Schneider und Faustus haben den Grand Prix Special von Mannheim mit Weile für sich entschieden. Das Paar erzielte viele Achten, dir Rechtspirouette wackelte ein bisschen. Aber das konnte den guten Gesamteindruck nicht trüben. Gerade was diese Kategorie anbelangt, konnte Isabell Werths Don Johnson einmal mehr sein Image als „Schlitzohr“, das er doch allmählich abgelegt hatte, wieder aufpolieren. Gestern beim Grand Prix hatte er seine Eskapaden auf die Zeit vorm Einreiten verlegt, heute wollte es in einer Piaffe so gar nicht funktionieren. Das kostete viele Punkte. 71,404 Prozent standen am Ende unterm Protokoll – nicht das, was das Paar sonst zu leisten im Stande ist. Dritter wurde der Spanier Borja Carrascosa mit dem Estobar-Sohn Ein Traum. Das Paar kam auf 69,787 Prozent und rangierte zehn Punkte vor der Britin Emma Hindle. Die hat sich mit Romy del Sol v. Romanov in Mannheim zurück im internationalen Sport gemeldet. Ergebnisse des Grand Prix Special finden Sie hier.

Para Reiter in Mannheim: Neuling Regine Mispelkamp punktet

Für die Para-Reiter ist Mannheim bereits der erste Schritt in Richtung Weltreiterspiele in Tryon im September. Ein neues Gesicht führte im Grade V die Ehrenrunde an: Gleich mit einem Doppelsieg hat sich Regine Mispelkamp für größere Aufgaben empfohlen. Mit Look at me now (passender Name für ein Debüt!) siegte sie mit 69,07 Prozent, mit Fürst Fidelis wurde sie Zweite. Im Grade IV war der Brasilianer Rodolpho Riskalla nicht zu schlagen. Er gewann die Prüfung mit dem Hannoveraner Hengst Don Henrico v. Don Frederico – der laut Starterliste dem Gestüt Schafhof gehört – mit 71,917 Prozent vor der Niederländerin Sanne Voets mit Demantur (70,625).

Nach dem Tod ihrer Stute Women of the world zeigte Hannelore Brenner gleich zwei neue Pferd, die sich beide platzieren konnten. Rainbow Queen v Royal Beld wurde Vierte (69,417), Bellissima M v. Belissimo M Sechste (68,208).

Auf dem Weg nach Frankfurt: Nürnberger Burg-Pokal

Frieler

Michal Klimke und Harmony’s Diabolo, Mannheim 2018 (© Frieler)

In der Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal hatte Michael Klimke – Pechvogel des Grand Prix vom Freitag – die Nase vorn. Er setzte sich mit Harmony’s Diabolo v. Desperados an die Spitze einer lediglich neun Kopf starken Gruppe. Mit 72,732 Prozent verwies er Isabell Werths „Stalljockey“ Niklaas Feilzer mit Quotenkönig v. Quaterback auf Rang zwei (71,415 ). Dritte wurde Ann-Kathrin Lindnder mit Sunfire v. San Remo (70,146). Ergebnisse finden Sie hier.

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