Mechelen: Weltcup-Etappe für Hans Peter Minderhoud und Dream Boy

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Hans Peter Minderhoud und Dream Boy im Grand Prix für die Weltcup-Kür von Mechelen 2018. (© Jumping Mechelen)

Hans Peter Minderhoud, Weltcup-Sieger von 2016, hat wieder ein Pferd, mit dem er beim Finale ein Wörtchen mitreden kann: Dream Boy. Erneut hat der KWPN-Hengst heute in Mechelen Helen Langehanenberg und Damsey geschlagen.

Für Hans Peter Minderhoud ist der heutige Sieg in Mechelen der erste Weltcup-Etappensieg seit dem Frühjahr 2017. Damals saß er noch im Sattel seines Finalsiegers von 2016, Flirt. Um den ist es seither ebenso still geworden, wie um Minderhouds einstigen Mannschaftseuropameister und Olympiapartner Johnsnon. Sein neues Spitzenpferd ist der lackschwarze KWPN-Hengst Dream Boy v. Vivaldi-Ferro. Mit ihm war er in London erster Sieger des neu ausgedachten Kurz-Grand Prix und Dritter in der Kür, also der eigentlichen Wertungsprüfung. Gestern gewannen sie den Grand Prix in Mechelen und heute auch die Kür.

Wieder leistete Dream Boy sich kaum technische Fehler, erhielt 83,665 Prozent. Besonders in den doppelt bewerteten Lektionen erhielt der Hengst einige Punkte: zweimal die 9 für die Rechtspirouette (und einmal eine 7 von Freddy Leyman), zweimal 8 und dreimal 8,5 für die Pirouette nach links, zweimal 7,5 und dreimal 8 für die Passage, viermal die 8 und einmal die 8,5 für die Piaffe.

Winning Round | FEI Dressage World Cup – Mechelen 2018

The magic of Jumping Mechelen strikes again! ⚡️Beauty, grace and a whole lot of emotion encapsulated the arena as Hans Peter Minderhoud and Glock’s Dream Boy N.O.P cast a spell with their harmony and talent. ❤️Scoring an astounding 83.665%, this dream team showed the world what they're made of in the FEI Dressage World Cup!

Gepostet von Fédération Equestre Internationale am Samstag, 29. Dezember 2018

Rang zwei für Damsey

Helen Langehanenbergs Damsey wirkte heute frischer als noch im Grand Prix und erhielt 82,880 Prozent von den Richtern. Bei der Rangierung der ersten beiden Paare waren drei Richter sich einig: Chefrichter Jacques van Daele bei C, Francis Verbeek-van Rooy bei M und Freddy Leyman bei B. Sie alle hatten Minderhoud auf dem ersten und Langehanenberg auf dem zweiten Rang. Andersherum sahen es Isabelle Judet bei E und Clive Halsall bei H.

Betrachtet man die Einzelnoten, waren die Bewertungen von Damseys und Helen Langehanenbergs Auftritt fast auf Augenhöhe mit dem Sieger. Technisch kam Minderhoud auf eine durchschnittliche Bewertung von 79,5 Prozent und Langehanenberg auf 79,2. Insbesondere in der B-Note und da besonders beim Schwierigkeitsgrad hatte jedoch der Niederländer die Nase vorn.

Die weiteren Plätze

Ebenfalls nicht ganz einig war man sich bei den Rängen vier und fünf. Clive Halsall sah die Schwedin Therese Nilshagen und ihren bewegungsstarken Dante Weltino vor der Portugiesin Maria Caetano auf dem imposanten Lusitano-Schimmel Coroado. Ebenso dachte der Chefrichter bei C. Doch Francis Verbeek-van Rooy hätte den Oldenburger Hengst v. Danone nur an fünfter Stelle rangiert. Schlussendlich ging der dritte Platz an Maria Caetano mit 80,160 Prozent und der vierte an Therese Nilshagen mit 80,090 Prozent.

Fünfte wurde die Irin Judy Reynolds auf ihrem KWPN-Wallach Vancouver  mit 78,570 Prozent, gefolgt von Madeleine Witte-Vrees (NED) auf Cennin (76,870), Morgan Barbancon-Mestre (FRA) mit Sir Donnerhall II (76,258), Jorinde Verwimp (BEL) auf Tiamo (74,120), Bertrand Liegard mit Star Wars (73,965) und Jeroen Devroe im Sattel von Eres (73,605).

Die beiden deutschen Weltcup-Debütanten, Juliette Piotrowski und ihr 13-jähriger Oldenburger Sandro Hit-Sohn Sir Diamond, schlossen ihren ersten Kür-Auftritt bei „den Großen“ mit 73,415 Prozent auf dem elften Platz ab.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

Gesamtwertung des Weltcups

In der Gesamtwertung des Weltcup-Rankings führen aktuell Benjamin Werndl und Dorothee Schneider mit je 65 Punkten gleichauf das Feld der Westeuropa-Liga an. Hans Peter Minderhoud schob sich auf Rang drei vor, zusammen mit Maria Caetano. Helen Langehanenberg folgt auf dem fünften Platz. Frederic Wandres ist Sechster vor Morgan Barbancon-Mestre, Fabienne Müller-Lütkemeier, Patrik Kittel und Daniel Bachmann Andersen.

Das gesamte Ranking können Sie hier einsehen. 

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