München: Fünf-Sterne-Kür für an Jessica von Bredow-Werndl und Dalera BB

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Jubel! Jessica von Bredow-Werndl und Dalera bei der WM in Tryon 2018 (© Pauline von Hardenberg)

Absolut hochklassig besetzt war die Kür der Fünf-Sterne-Tour bei der Pferd International in München, wo unter anderem Dorothee Schneiders Olympiasieger Showtime sein Comeback feierte. Den Sieg musste er allerdings einer anderen überlassen.

Die beiden Mannschaftsweltmeisterinnen Jessica von Bredow-Werndl und ihre Trakehner Stute Dalera BB v. Easy Game waren das Maß der Dinge in der Grand Prix Kür.

Die nun zwölfjährige Dalera zeigte sich konstant in der Anlehnung bei genügend offenem Genick und in schöner Rahmenerweiterung in den Verstärkungen, ausdrucksvoll wie eh und je in der Piaffe-Passage-Tour und mit zum Beispiel sehr schönen Serienwechseln. Es war ein Bild der Eleganz und Einheit zwischen Reiter und Pferd, das die beiden aufs Münchener Viereck zauberten, das mit 85,440 Prozent belohnt wurde, der Sieg.

The Show goes on

Als letztes Paar mussten Dorothee Schneider und Showtime ran. Der 13-jährige Hannoveraner Sandro Hit-Sohn hatte sich beim CHIO Aachen 2018 verletzt und lange pausiert, ehe er vor wenigen Wochen in Ebreichsdorf, Österreich, zum ersten Mal wieder ein Turnier ging.

Heute nahm der Hannoveraner das Münchener Publikum zwischendurch immer mal wieder ganz genau in Augenschein, aber das tat dem Auftritt keinen großen Abbruch. Highlight: die herausragenden Passagen, aber auch die Piaffen. Einen Wackler gab es in der doppelten Rechtspirouette, wo „Showi“ einmal hinten umsprang. Vor allem hatte Dorothee Schneider ihn heute konstant vor sich. Der Wallach kann sich ja schon mal etwas eng machen, das war heute viel besser. Mit 83,310 Prozent belegten die beiden Rang zwei.

Platz drei ging mit 82,210 Prozent an Isabell Werth und Emilio. Wie Dalera hatte auch der westfälische Ehrenpreis-Sohn Emilio in Hagen die grüne Saison eröffnet. Dort lief es nicht ideal für das Paar. Immer mal wieder schien Emilio unzufrieden in der Anlehnung zu sein und machte Ansätze zum Kopfschütteln. Davon war heute nichts mehr zu sehen.

Highlights der Prüfung waren z.B. die mit vollem Risiko gerittenen Galoppverstärkungen sowie die Zweierwechsel. In den Wechseln von Sprung zu Sprung schlich sich dann ein teurer Fehler ein. Ein weiteres kleines Missverständnis gab es am Ende in der Piaffe-Pirouette, wo Emilio einmal den Lipizzaner machte und zur Levade ansetzte.

Die weiteren Platzierten

Auf den Plätzen vier und fünf gab es ein Duell der beiden Louisdor Preis-Finalisten des Vorjahres, Benjamin Werndls Famoso und Hubertus Schmidts Escolar. Es endete zugunsten von Werndl und seinem zehnjährigen Oldenburger v. Farewell III, der mit 79,785 Prozent dem Führungstrio am nächsten war. Für Escolar wurden es heute 76,110 Prozent.

Dahinter schlossen sich an Victoria Max-Theurer auf Benaglio mit 75,060 Prozent, die Russin Tatyana Kosterina auf Diavolessa mit 72,170 Prozent sowie die einstigen U25-Europameister Lisa-Maria Klössinger und Daktari (69,650).jordans for sale black

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