München: Klarer WDM Kür-Sieg für Tinne Vilhelmson-Silfvén

Tinne Vilhelmson-Silfvén und Don Auriello

(© World Dressage Masters)

Die Schwedin Tinne Vilhelmson-Silfvén und ihr zwölfjähriger Hannoveraner Don Davidoff-Sohn Don Auriello haben quasi ein Abo auf den Sieg bei den World Dressage Masters Stationen. Schon im Winter in Florida erwiesen sie sich als unschlagbar. Das war in München nicht anders.

Zumindest die ersten beiden Plätze verteilten die Richter in großer Einmütigkeit. Tinne Vilhelmson-Silfvén und Don Auriello wurden von allen fünf auf Rang eins gesehen. Tobnote: 85,25 Prozent vom Richter bei E, Ghislain Fouarge. Niedrigste Note: 82,5 Prozent vom Richter bei H, Dr. Dietrich Plewa. Gesamtnote: 84,150 Prozent.

Auch beim zweiten Platz war man sich einig: Isabell Werth und El Santo punkteten mit hohem Schwierigkeitsgrad (z.B. der Auftakt: Im Schritt einreiten, Grüßen, daraus in die Traversale passagieren) und kamen auf insgesamt genau 81 Prozent.

Platz drei ging mit 78,10 Prozent an Ulla Salzgeber mit Herzruf’s Erbe. Wobei nur zwei Richter die beiden auf dem dritten Platz sahen und die anderen auf Rang vier. Der ging schlussendlich an den Holländer Patrick van der Meer mit dem Jazz-Sohn Uzzo. Dr. Dietrich Plewa bei H hätte ihn auf Rang acht gesehen. Mit seinen 72,250 Prozent hatte er, der auch bei den Weltreiterspielen am Viereck sitzen wird, Uzzo über sechs Prozent niedriger als die Kollegen. Dahinter reihten sich Dorothee Schneider auf Forward Looking (77,0 Prozent) und Nadine Capellmann mit Girasol ein (75,950).

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Der Sieg im Springparcours im Großen Preis von Bayern ging nach Neuseeland, an den vierfachen Olympiareiter Bruce Goodin auf der Cento-Argentinus-Tochter Centina. Zweiter wurde ein Slowene: Tomaz Laufer im Sattel von Heart Stealer, einem Heartbreaker-Burggraaf-Sohn, der dem Reiter selbst gehört. Lawrence Greene hat zwar keinen deutschen Namen, reitet aber für Deutschland, genauer gesagt in diesem Fall sogar für Bayern. Denn er saß im Sattel des Landbeschälers Arrividerci v. Asti Spumante-Pilot und wurde Dritter.

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