Neumünster: Dorothee Schneider und Faustus dominieren Grand Prix

Pferdesport,Louisdor Preis Finale

Volle Kraft voraus – Dorothee Schneider und Faustus beim Louisdor Preis Finale 2017. (© v.Korff)

Dorothee Schneider und Faustus haben das Wochenende mit einem Sieg eingeläutet. Die beiden dominierten trotz Patzer den nationalen Grand Prix.

Es war erst der vierte richtige Grand Prix für den zehnjährigen Falsterbo-Forrest xx-Sohn Faustus und trotz Patzern gab es kein Vorbeikommen an dem Wallach und seiner Reiterin Dorothee Schneider. 73,033 Prozent lautete das Ergebnis der drei Richter Ulrike Nivelle, Ghislain Fourage und Katrina Wüst, die das Paar allesamt auf Rang eins sahen. Einen dicken Fehler leistete sich der Louisdor Preis-Zweite in den Einerwechseln, auch beim letzten Übergang von Piaffe zu Passage gab es von allen drei Richtern nur eine 6,5. Dafür war der Rest der Vorstellung harmonisch, besonders die Galopptour zählt zu Faustus‘ Stärken. Doro Schneider, die sich erst vor wenigen Tagen von ihrem alten Lehrmeister Van Deyk verabschieden musste, gehört nach der heutigen Vorstellung zu den Favoriten für den morgigen Special. Es wird der zweite Special überhaupt für ihren zehnjährigen Wallach.

Platz zwei ging in der nationalen Dreisterne-Prüfung an Juliane Brunkhorst und ihren 13-jährigen Fuchswallach Fürstano. Knapp schrammte das Paar an der 70 Prozent-Marke vorbei und kam mit 69,067 Prozent aus dem Viereck. Juliane Brunkhorst hatte sich erst im November letzten Jahres selbstständig gemacht und war mit dem Fürst Heinrich-Brentano II-Sohn zuletzt vor allem international viel unterwegs. Unter anderem wurden sie Dritte im Grand Prix in Wiesbaden.

Den letzten Platz auf dem Podest nahm heute Fabienne Lütkemeier ein, die den zwölfjährigen Zweibrücker Wallach Fiero mit nach Neumünster gebracht hat. 67,833 Prozent lautete das Urteil der Unabhängigen, wobei Uneinigkeit herrschte. Lediglich Katrina Wüst, die bei M saß, sah die 28-Jährige auf Rang drei. Die beiden Richter bei E und C hätten das Paar lieber auf Rang sechs gesehen. Probleme hatte der Fürst Heinrich-Diabolo-Sohn vor allem heute in der Pi und Pa-Tour, die darf morgen noch besser werden. Seit 2014 hat Fabienne Lütkemeier den Rappen, der den Esperado-Gründern Timm Dirla und Mirco Betz gehört, im Beritt. 2017 gewann Lütkemeier mit dem großrahmigen Wallach unter anderem den Grand Prix und die Kür in Schenefeld.

Weitere Platzierte

Auch noch im Geld war Wolfgang Schade, der auf dem Oldenburger Wallach Dressman v. Dressage Royal zu 67,433 Prozent ritt und dabei knapp den dritten Platz verfehlte. Dahinter reihte sich Deutsche Bank Reitsport-Akademie-Mitglied Ninja Rathjens ein. Die U25-Amazone und Mannschaftseuropameisterin hatte erst im Dezember ihren ersten richtigen Grand Prix mit dem elfjährigen Emilio v. Earl-Dynamo geritten. 67,400 Prozent lautete das Ergebnis heute. Sechste wurde Kathleen Keller mit dem 16-jährigen De Niro-Wanderbursch-Nachkommen Daintree. Für die noch 27-Jährige, die mittlerweile Alumni Mitglied der Deutsche Bank Reitsport-Akademie ist, begann das Jahr aufregend, denn seit dem Kurzem ist sie selbstständig und von Luhmühlen nach Hamburg gezogen mit ihren Pferden.

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