Nürnberg: Hubertus Schmidt dominiert den Süden

Imperio Dill

Hubertus Schmidt und Imperio hatten im Grand Prix die Nase vorn. (© Fotoagentur Dill)

Zwei Prüfungen, zwei Siege. Das ist die Bilanz von Hubertus Schmidt am heutigen Tag bei der Faszination Pferd, die im fränkischen Nürnberg stattfindet.

Messe, Showprogramm und Reitsport bringt die Faszination Pferd unter ein Dach. Am heutigen Freitag standen ein Grand Prix und die Einlaufprüfung für die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal auf der Zeiteinteilung. In beiden Prüfungen setzte sich Reitmeister Hubertus Schmidt an die Spitze.

Grand Prix

Im Dreisterne-Grand Prix saß der 58-Jährige im Sattel seines Trakehners Imperio. Vier der fünf Richter sahen das Paar auf Rang eins, lediglich Hermann De Reuver, Richter bei H, sah den Westfalen auf Rang drei. Im Mittel bedeuteten aber 72,940 Prozent den Sieg vor dem Bayer Benjamin Werndl. Während seine Schwester beim Agravis Cup im niedersächsischen Oldenburg einen Sieg nach dem nächsten einfährt, hält Benjamin Werndl die Fahnen in der Heimat hoch. Mit dem 14-jährigen Oldenburger Wallach Der Hit ritt er zu 71,120 Prozent. Das bedeutete Rang zwei vor Anja Plönzke, die mit dem zehnjährigen Fidertanz-Sohn Tannenhof’s Fahrenheit zu 71,040 Prozent ritt und sich damit nur ganz knapp geschlagen geben musste.

Auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzte heute Dorothee Schneider. Erst ritt sie in Nürnberg den neunjährigen Faustus im Grand Prix, dann ging es weiter nach Lyon, um dort Sammy Davis Jr. vorzustellen. In Lyon Vierte, in Nürnberg Fünfte mit 69,740 Prozent.

Nürnberger Burg-Pokal

Schreiner

Mit Toscana gewann der Reitmeister die Einlaufprüfung zum Nürnberger Burg-Pokal. (© Schreiner)

Die Einlaufprüfung zur Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal sicherte sich ebenfalls der Reitmeister. Dabei setzte er auf die siebenjährige Oldenburger- Stute Toscana, die von Heinrich Themann gezogen wurde. 72,341 Prozent gab es für die Bentley-Rubinstein I-Tochter. Mit Escorial, einem siebenjährigen Estobar-Fürst Piccolo-Nachkommen, hatte Schmidt noch zweites Eisen im Feuer. 71,219 Prozent gab es für den Westfalenhengst, der von Sabine Ludwichowski gezogen wurde. Er ist ein Vollbruder zu Schmidts ein Jahr älterem Escolar, der bereits für das Finale im Nürnberger Burg-Pokal qualifiziert ist. Das bedeutete Rang drei hinter Holga Finken, der Die Fürstin unter dem Sattel hatte. 71,634 Prozent gab es im Mittel von den Richtern. Ebenfalls noch im Geld war Oliver Oelrich, der mit Desario einen achtjährigen Hannoveraner Hengst von Dimaggio-Pik Pavarotto unter dem Sattel hatte. Gezogen von Heinrich Ramsbrock und heute mit 70,658 Prozent beurteilt.

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