Nürnberg: Hubertus Schmidts Toscana für Burg-Pokal-Finale qualifiziert

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Mit Toscana gewann der Reitmeister die Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal. (© Schreiner)

Das letzte Nürnberger Burg-Pokal-Ticket löste an diesem Wochenende Hubertus Schmidt mit seiner Oldenburger Stute Toscana.

Es hatte sich schon in der Einlaufprüfung abgezeichnet, dass Hubertus Schmidt das letzte Ticket für das Nürnberger Burg-Pokal Finale lösen würde. Mit nach Nürnberg hat der Reitmeister Toscana gebracht, eine siebenjährige Oldenburger Stute, die von Bentley mal Rubinstein I abstammt. 73,415 Prozent gab es für Schmidt und seine Stute, die von Heinrich Themann gezogen wurde. Schmidt sagte nach der Prüfung über die Rappstute: „Toscana ist ein absolutes Ausnahmepferd und hat hier heute gezeigt, was sie kann.“

Oliver Oelrich und der achtjährige Hannoveraner Hengst Desario reihten sich mit 71,463 Prozent dahinter ein. Der Diamggio-Pik Pavarotti-Sohn steht im Besitz des Gestüts Westfalenhof und wurde von Heinrich Ramsbrock gezogen. Einig waren sich die fünf anwesenden Richter bei dem Paar nicht: Dr. Dieter Schüle, Richter bei C, sah das Paar nur auf Rang sieben mit 66,707 Prozent. Wohingegen Katrina Wüst, Richterin bei B, den Hengst mit seinem Reiter an der Spitze sah mit 76,341 Prozent. Eine Diskrepanz von knapp zehn Prozent.

Dritter wurde Holga Finken mit der siebenjährigen Stute „Die Fürstin“. Dort waren sich die Richter überwiegend einig und im Mittel gab es 71,342 Prozent. Noch im Geld waren Charlotte Rummenigge und Rudolf Widmann. Erstere hatte ihre neunjährige Lord Loxley-Latimer-Tochter Loveliness gesattelt. 70,707 Prozent bedeuteten einen knappen Vorsprung der Deutsche Bank Reitsport-Akademistin vor Rudolf Widmann, der auf Rose of Bavaria zu 70,610 Prozent ritt.

Grand Prix Special

Den Grand Prix Special sicherte sich Frederic Wandres auf dem zehnjährigen Hannoveraner Wallach Duke of Britain. 71,725 Prozent reichten für den Sieg vor der Deutsche Bank Reitsport-Akademistin Franziska Stieglmaier, die mit ihrem Erfolgspferd Lukas zu 69,647 Prozent ritt. Ferdinand Fisch und Marburg’s Stevie Wonder sind mit 67,157 Prozent aus dem Viereck gekommen. Platz drei.

Kür wieder an Schmidt

Knapp schrammte Reitmeister Hubertus Schmidt am Abend an der 80-Prozent-Marke in der Kür vorbei. Doch der Sieg war ihm und seinem Trakehner Hengst Imperio mit 79,333 Prozent nicht zu nehmen. Der Abstand zum zweitplatzierten Benjamin Werndl war mit fast drei Prozent bequem. Werndl ritt mit seinem 14-jährigen Oldenburger Wallach Der Hit v. Del Gado zu 76,458 Prozent. Dritte wurde Anja Plönzke mit dem zehnjährigen Hannoveraner Tannenhof’s Fahrenheit. 75,375 Prozent gab es von den Richtern.

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