Oldenburg: Einlaufprüfung Louisdor-Preis-Quali an Dorothee Schneider und Sisters Act

KRONBERG _ Int. Festhallen Reitturnier Schafhof Edition 2020

Archiv: Dorothee Schneider und Sisters Act MT OLD sicherten sich die Einlaufprüfung für das Nürnberger Burg-Pokal Finale 2020. (© www.sportfotos-lafrentz.de)

Auf dem besten Weg zur Qualifikation für das Finale des Louisdor-Preises 2021 sind die Sandro Hit-Tochter Sisters Act und Dorothee Schneider. Sie entschieden heute die Einlaufprüfung zur morgigen Qualifikation für sich.

Die ehemalige Bundeschampionesse hat mit ihrer Reiterin, der Reitmeisterin Dorothee Schneider auch heute keinen Hehl daraus gemacht, dass ihre Karriere weiterhin nur den Weg beständig nach oben kennt.

Denn mit 75,184 Prozent konnte das Paar heute die erste Prüfung des Agravis-Cup in Oldenburg gewinnen, eine Intermédiaire II. Lediglich Richterin bei H, Patricia Wolters, hatte Schneider mit der neunjährigen Oldenburger Stute auf dem zweiten Rang gesehen. Die übrigen Richter waren sich bei der Bewertung sehr einig. Die Stute im Besitz von Elisabeth Max-Theurer (AUT) war ja letztes Jahr beim Finale des Nürnberger Burg-Pokals in Kronberg Zweite geworden, wo ihr in der Prüfung einige kleine, aber teure Fehler unterliefen. Nun hat sie beste Voraussetzungen, um am Freitag bei der Qualifikation ihr Ticket für das Finale des Louisdor-Preises zu lösen. Das Finale findet vom 16. bis 19. Dezember im Rahmen des Frankfurter Festhallenturniers statt.

Auf Rang zwei kam die für Finnland startende Emma Kanerva mit dem Millenium-Sohn Mist of Titanium mit 73,447 Prozent. Die Vorstellung der imposanten Foundation-Tochter Florine mit Bianca Nowag bedachten die Richter mit 72,605 Prozent, Platz drei. Nochmals Millenium stellte das viertplatzierte Pferd, den Bonhomme-Beschäler Morricone mit Lena Waldmann und 71,632 Prozent. Ebenfalls noch platzieren konnte sich Alexa Westendarp mit der zehnjährigen Hannoveraner Stute Four Seasons v. Fürstenball. Das Paar erhielt 71,316 Prozent und landete damit auf dem fünften Rang.

Insgesamt waren 14 Paare in der Inter II am Start. Am Freitagabend um 18.30 Uhr wird es in Oldenburg dann um die letzten zwei Tickets für das Louisdor-Preis Finale 2021 gehen.

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Inter II der U25-Reiter an Maike Mende

Auch die U25-Reiter haben ihre eigene Tour in Oldenburg. Die Tour richtet sich an alle U25-Reiterinnen und -Reiter, die dieses Jahr weder an der U25-EM teilnahmen, noch für das Finale des Piaff-Förderpreises qualifiziert sind. Bevor es am Sonntag in eine Sonderaufgabe auf S***-Niveau geht, stand heute zunächst eine Inter II auf dem Programm. Zehn Paare stellten sich dieser Aufgabe.

Die Nase vorn hatten Maike Mende und ihre Fürstenball-Stute First Class, die erst neun Jahre alt ist. Für ihre Vorstellung gab es von den Richtern 70,658 Prozent – was der einzige Ritt dieser Prüfung mit mehr als 70 Prozent bleiben sollte.

Julia de Ridder stellte den 13-jährigen Württemberger Dallas v. Don Diamond für 68,737 Prozent vor, Platz zwei. Dahinter folgten auf den Plätzen drei und vier Rebecca Horstmann und Friend of mine v. For Compliment (67,816 Prozent) und Cosima von Fircks mit Easy Fellow v. Ehrenpreis (67,105 Prozent). Mit ihrem zweiten Pferd Darco von Nymphenburg v. Danone I wurde es für von Fircks Platz fünf mit 67,079 Prozent. Am Sonntag geht es für sie also sportlich zu, denn nur die besten fünf Paare von heute sind für den Derby Dressage Cup am Sonntag qualifiziert.

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