Oldenburg: Escolar und Dante SPH für Louisdor-Preis qualifiziert

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Escolar mit Hubertus Schmidt beim CHIO Aachen 2017, wo sie noch in der kleinen Tour am Start gewesen waren. (© Pauline von Hardenberg)

Letzte Chance genutzt – sowohl Hubertus Schmidt als auch Ingrid Klimke nutzten die letzte Gelegenheit in Oldenburg, um mit ihren Nachwuchshoffnungen das Ticket für das Finale in Deutschlands Serie der Nachwuchs-Grand Prix-Pferde zu holen, dem Louisdor-Preis.

Hubertus Schmidts Escolar kennt die Frankfurter Festhalle bereits aus dem Vorjahr. Damals war er knapp geschlagener Zweiter im Nürnberger Burg-Pokal Finale gewesen. Nun tritt er als einer der Favoriten beim Louisdor Preis-Finale an. Heute jedenfalls konnte das Paar den Kurz-Grand Prix klar für sich entscheiden mit 75,512 Prozent und der Platzziffer eins von allen Richtern.

Zweite wurde Ingrid Klimke mit ihrem Neuzugang im Stall, dem australischen Hannoveraner SPH Dante, den sie erst seit wenigen Monaten für die Russin Elena Knyaginicheva reitet, die ihn wie auch noch einige andere Pferde für bis zu siebenstellige Summen im Rahmen der P.S.I. Auktion ersteigert hatte. Unter Klimke erhielt der Wallach 72,767 Prozent. Da die ersten beiden Paare des Kurz Grand Prix im Frankfurter Finale startberechtigt sind, sind auch diese beiden für das Festhallenturnier im Dezember gesetzt.

Pech für das mit 72,349 Prozent nur recht knapp geschlagene Paar auf Rang drei, Jil-Marielle Becks im Sattel des selbst gezogenen Damon’s Satelite, der sie in diesen Jahr auch schon zu Doppelgold bei den U25-Europameisterschaften getragen hatte.

Schmidts zweiter Streich

Hubertus Schmidt dürfte mit den bisherigen Ergebnissen des Wochenendes äußerst zufrieden sein – drei Starts, drei Siege. Den dritten gab es heute Nachmittag mit seinem Trakehner Hengst Imperio, der mit 73,761 Prozent die meisten Punkte im Grand Prix sammelte.

Damit setzte er sich gegen seinen eigenen Sohn durch, den von Anabel Balkenhol vorgestellten Heuberger, dessen Vorstellung mit 72,565 Prozent bewertet worden war. Ingrid Klimke war hier Dritte, diesmal auf dem Louisdor-Preis Finalisten des Vorjahres, Franziskus (72,522).

Alle Ergebnisse aus Oldenburg finden Sie hier.

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