Oldenburg: Grand Prix für Merkulova, Dark Dynamics Debüt und mehr

Noch einmal Mister X – Pirouetten kann er ebenso gut wie Piaffen!

Inessa Merkulova und Mister X bei den Olympischen Spielen in Rio 2016. (© Pauline von Hardenberg)

Beim Agravis Cup in Oldenburg sind die ersten Entscheidungen gefallen. Ein erstes Highlight war heute der Grand Prix, der fest in den Händen der ausländischen Gäste war.

Die Russin Inessa Merkulova und ihr russischer Trakehner Mister X ließen den Rest des Feldes im ersten Grand Prix des Agravis Cup 2016 mit Weile hinter sich. 77,720 Prozent gab es für das Paar und Platz eins von allen Richtern.

Zweite wurde Laura Tomlinson (GBR) im Sattel der von Familie Balkenhol gezogenen und bis Grand Prix ausgebildeten Westfalenstute Rosalie v. Rubin Royal-Newcastle xx (74,400). Die zehnjährige „Rosie“ hatte sozusagen zwei Passagiere an Bord. Ihre Reiterin erwartet nämlich ihr zweites Kind. Aber die Mannschaftsolympiasiegerin von 2012 hat fest vor, in Tokio 2020 wieder für Großbritannien aufs Viereck zu gehen.

Platz drei ging mit 72,100 Prozent an die Zweitplatzierten des diesjährigen Derbys, Michelle Hagman (SWE) und die elfjährige Hannoveraner Hochadel-Tochter Happiness.

Beste Deutsche war Kathleen Keller mit dem neunjährigen San Royal v. San Remo, den sie im April in Hagen für das Finale des Louisdor Preises qualifizieren konnte. Mit 70,70 Prozent wurde es Rang acht für den Oldenburger.

Derby Dressage Cup für Darc Dynamic

 

Einen Einstand nach Maß gab Nadine Capellmanns Dark Dynamic unter seiner neuen Reiterin Sarah Runge. Gestern in der Intermédiaire A hatten die beiden noch Platz drei belegt. Heute wurde es der Sieg im Finale des Derby Dressage Cups, einer Intermédiaire B. Den beiden gelang eine runde, saubere Prüfung, die mit 71,905 Prozent bewertet wurde.

Zweite wurde Julia de Ridder auf Bandor v. Breitling (68,532) vor Mareike Flege mit Walentina v. Weltmeyer (66,032).

Love-Light und Desperados

Gestern in der Intermédiaire A waren Helen Langehanenberg und die zehnjährige Laudabilis-Tochter Love Light das Maß der Dinge gewesen. Heute belegten die beiden Rang zwei in der Intermédiaire II (71,491). Dabei hatten sie gewissermaßen die Plätze getauscht mit Kathleen Keller und dem elfjährigen Danone-Sohn Desperados, einem mehrfachen Burg-Pokalfinalisten. Hier gab es heute die goldene Schleife mit 72,325 Prozent.

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