Olympia Tokio: Samstag, 24. Juli – erster Turniertag mit dem Grand Prix Teil I

Training dressuur – Olympic Games Tokyo 2020

Jessica von Bredow-Werndl und Dalera BB gehen morgen als erstes Paar für Deutschland aufs Viereck. (© hippofoto.be)

Heute wird es bei den Olympischen Spielen in Tokio ernst für die Dressurreiter. Der erste Teil des Grand Prix steht auf dem Programm, nicht medaillen-, aber durchaus entscheidungsrelevant.

Die Frage kommt immer wieder: Ist der Grand Prix wichtig für die Verteilung der Mannschaftsmedaillen? Kurz gesagt: Nein, ist er nicht. Die Punkte zählen für keine Medaillenentscheidung. Aber der Grand Prix ist Qualifikation für die Kür und für die Teamentscheidung. Die besten acht Mannschaften qualifizieren sich in diesem quasi „Vorlauf“ für den Grand Prix Special am Montag, bei dem das Mannschaftsgold entschieden wird.

Fällt ein Paar nach dem Grand Prix aus, können die Equipechefs bis zu zwei Stunden vor dem Grand Prix Special ein Ersatzpaar benennen. Dieses ist dann allerdings nicht zur Teilnahme am Einzelfinale berechtigt.

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Für das Einzel-Finale (Grand Prix-Kür) qualifizieren sich die jeweils zwei besten Paare jeder der sechs Gruppen im Grand Prix sowie die sechs nächstplatzierten Paare der Gesamtwertung des Grand Prix. So kommen insgesamt 18 Starter in die Kür.

Im Einzelfinale werden die Teilnehmer in drei Gruppen mit je sechs Reiter-Pferd-Paaren aufgeteilt. Die Zusammensetzung der Gruppen geht aus den Ergebnissen der Qualifikation, also des Grand Prix, hervor: Die sechs schwächsten Paare bilden die erste Gruppe. Die Startreihenfolge innerhalb der Gruppen bestimmt das Los.

Spannende Paare, die bereits morgen am Start sind:

Dänemark

Großbritannien

Schweden

Niederlande

USA

Deutschland

 

Einen Überblick über die TV-Übertragungen haben wir hier für sie zusammengestellt. Der gesamte Grand Prix kann bei den öffentlich rechtlichen Sendern im Stream verfolgt werden.

Hier geht’s zu den Start- und Ergebnislisten.

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