Paul Paessens und Alisa von Piechowski sind die Deutschen Amateurmeister in Dressur und Springen 2018

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(© Toffi)

Das Hofgut Dagobertshausen bot erneut die stilvolle Kulisse für die Deutschen Amateur-Meisterschaften in Dressur und Springen. Landwirt Paul Paessens dominierte die Dressur. Beim Springen stand die Tiermedizinische Fachangestellte Alisa von Piechowski ganz oben auf dem Treppchen.

75,933 Prozent lautete das Ergebnis des Deutschen Amateur-Meisters Dressur 2018, Paul Paessen. Er saß im Sattel seines selbst gezogenen und ausgebildeten Dramatic-Sohnes Don de Marco P. Der zehnjährige Wallach war schon in der Qualifikation nicht zu schlagen gewesen und setzte dann in der Kür zu ABBA noch einen drauf.

Silber ging an die Oytenerin Nadja White mit Cayuno. Die Bankkauffrau war von ihrem Einzug ins Finale so überrascht, dass sie sich noch in der Nacht im Hotel eine Kür zusammenbasteln musste. Hat offenbar geklappt: 74,433 Prozent.

Sie war wie auch die Bronzemedaillengewinnerin Mica Beckmanns übers kleine Finale in die Endausscheidung gerutscht. Die Rechtsanwältin aus Bayern hatte die Oldenburger Stute Fräulein Bö gesattelt, die ihr eine 73,55 Prozent-Runde bescherte.

Springen mit vier Medaillen

Die konstantesten Leistungen im Parcours lieferten die Tiermedizinische Fachangestellte Alisa von Piechowski und ihr achtjähriger Holsteiner Let’s Go. Damit war ihnen das Gold nicht zu nehmen.

Auf dem Silbertreppchen fand sich Steffen Schott wieder, der mit Caiser Cash ebenfalls holsteinisch beritten war.

Die Bronzemedaille wurde gleich zweimal vergeben, zum einen an Sylvia Fritsch auf Little Spezi, zum anderen an Jürgen Birkenstaedt im Sattel von Speedy. Fritsch war zunächst gestürzt, durfte dann noch einmal reiten und siegte. Sie hatte zwar mehr Punkte als Jürgen Birkenstaedt. Aber dass sie nach ihrem Sturz noch einmal antreten durfte, hatte für Diskussionen unter den Reitern gesorgt. Daher entschied die Turnierleitung, zweimal Bronze zu vergeben.

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