Perl-Borg: Sönke Rothenberger dicht hinter Werth

Siegerehrung für Isabell Werth und Don Johnson.

(© Siegerehrung für Isabell Werth und Don Johnson.)

Da mussten Isabell Werth und EM-Pferd Don Johnson sich doch noch mal ein bisschen ins Zeug legen, um den bis dato führenden Sönke Rothenberger auf seinem Nachwuchspferd Cosmo den Sieg im Grand Prix für die Kür doch noch streitig zu machen. Am Ende siegte die Erfahrung über den Debütanten.

Für Rothenbergers erst achtjährigen KWPN-Wallach v. Van Gogh-Landjonker war dies nämlich der erste „richtige“ Grand Prix seiner Karriere und den beendete er direkt mit 77,140 Prozent – hauchdünn hinter Dressurkönigin Werth mit EM-Pferd Don Johnson v. Don Frederico-Warkant, die es auf 77,240 Prozentpunkte brachten. Cosmo hatte sogar mehrfach eine 9 im Protokoll: für die Trabverstärkungen, die Piaffe-Passage-Arbeit, die fliegenden Wechsel von Sprung zu Sprung. Die Richterin bei B, Elke Ebert, vergab sogar eine 10,0, nämlich für die letzte Grußaufstellung. Kommentar des glücklichen Zweiten: „Das war sein erster Grand Prix überhaupt und er hat sich sensationell angefühlt. Was Cosmo da drinnen für mich gemacht hat, war ein ganz besonderes Gefühl.“

Rang drei ging an Patrik Kittel auf Delaunay, einem neunjährigen Oldenburger v. Dr. Doolittle-Feinbrand, der es auf 73,600 Prozent brachte. Platz vier ging ebenfalls nach Schweden und an einen alten Bekannten, den Hannoveraner Hengst Benetton Dream v. Brentano II-Rotspon mit Tinne Vilhelmson-Silfven im Sattel. Bemerkenswert: die Durchschnittsnote des einstigen Reitpferdebundeschampions betrug 71,280 Prozent. Die Platzziffern reichten aber von 3 (Richterin bei B, Ebert/GER, 72,800) bis 13 (Richter bei C, Ghislain Fouarge/NED, 68,40). Letzterer hatte das Paar im Gegensatz zu seinen Kollegen vor allem für die Schrittreprisen abgestraft, wie das Protokoll zeigt.

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