Pony EM: Kürgold für Semmieke Rothenberger, Lars Volmer schrammt an Einzelmedaille vorbei

Danke Deinhard! Semmieke Rothenberger gewann drei Goldmedaillen

(© www.st-georg.de)

Maximalausbeute: Drei Ritte, dreimal Gold – Semmieke Rothenberger und Deinhard B war die erfolgreichste Reiterin der Pony-Europameisterschaften 2014. In der Kür kamen drei Deutsche unter die besten Fünf. Im Springen war Lars Volmer nicht schnell genug für eine Einzelmedaille.

Mit 79,975 Prozent kam Semmieke Rothenberger aus der Kür, nach einem Ritt, der voll nach Plan verlaufen war – für sie die zweite Goldmedaille nach dem Sieg in der Einzelwertung. Sieht man einmal davon ab, dass die Musik am Ende des Vierecks kaum zu hören war. Aber das war bei allen so. Noch schlimmer hatte es die Britin Phoebe Peters mit SI Lucci erwischt. Weil der orkanartige Regen just in dem Moment einsetzte als die Europameisterin des Vorjahres einritt, streikten einige Lautsprecher. Sie musste neu beginnen und wurde Zweite (78,7 Prozent). „Ich bin als Britin ja Regen gewohnt, mir macht das nichts aus, nur ohne Musik geht halt nicht“, sagte die zarte Engländerin nach ihrem Ritt. Bronze gewann die Niederländerin Lisanne Zoutendijk mit Champ of Class mit 77,85 Prozent, zwei Richter sahen sie auf Rang eins, eine auf Rang neun. So endeten die Europameisterschaften so wie sie begonnen hatten, mit Diskussionen über die unterschiedlichen Sichtweisen der Richter.
Vierte wurde Nadine Krause mit Danilo (75,825) vor Lea Luise Nehls und DSP De Longh (74,65).
In den schweren und mit tollen Hindernissen ausstaffierten Kursen der Springreiter wurde alles abgefragt, gnadenlos. Maximale Höhen, knifflige Distanzen, der Weg zum Titel war kein Spaziergang. Aber für Ninon Castax aus Frankreich und Quabar des Monceaux sah es fast so aus. Drei Fehler, jeweils ein Zeitfehler aus drei der fünf für die Wertung zählenden Springen, verzeichnete das Paar lediglich und stand damit als neue Europameister fest. Die nächsten vier in der Rangierung, darunter auch Lars Volmer und Carrick als beste Deutsche, mussten ins Stechen. Dort war Volmer mit seinem Schimmel deutlich langsamer (0/39,2 Sekunden) als der Belgier Arnaud Gaublomme mit Goliath van de Groenweg (0/37,62 – Silber) und die Irin Susan Fitzpatrick mit Rock Dee Jay (0/38,36 – Bronze). Volmer musste sich mit Platz vier begnügen vor dem Briten Harry Charles und Aroldo (0/39,74).
Philipp Schulze-Tophoff wurde mit Mentos Junior Zehnter, Einzelreiterin Franziska Müller mit  Leo 24. und Enno Klaphake mit Nikolina 28. Er hatte es nicht mehr in den zweiten Umlauf des Entscheidungsspringens geschafft.

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