Stadl Paura: Jessica von Bredow-Werndl vor Raphael Netz im Grand Prix

030 Frie Jessica Bredow-Werndl – Ferdinan BB

Jessica von Bredow-Werndl und Ferdinand BB gewannen die Einlaufprüfung für das Louisdor-Finale 2019 und wurden Fünfte im Finale selbst. (© Frieler)

Das Team Aubenhausen dominierte heute den Grand Prix von Stadl Paura und Jessica von Bredow-Werndl konnte sich über zwei gelbe Schleifen freuen.

Die erste gab es bereits am Nachmittag in der Intermédiaire II, in der Jessica von Bredow-Werndl ihren Sir Max mit 72,324 Prozent zum Sieg in der Intermédiaire II geritten hatte. Für den zehnjährigen Hannoveraner St. Moritz Junior-Sohn ist Stadl Paura das erste Turnier nach langer Verletzungspause und das erste auf Drei-Sterne-Niveau. Nachdem er bereits gestern die Intermédiaire II hatte für sich entscheiden können, kann man also von einer hundertprozentigen Ausbeute sprechen.

Die Plätze zwei und drei sicherte sich Katharina Haas mit den beiden Damon Hill-Nachkommen Damon’s Classic (70,307), ehemals unter Heiner Schiergen für Deutschland bei der WM der jungen Dressurpferde am Start und dann unter Belinda Weinbaur, sowie Damon’s Dejaron (69,869).

Vierter wurde Raphael Netz auf Exclusive BB (68l,596) vor Sabrina Pauker mit Sonnentanz (66,930).

Grand Prix an Ferdinand BB

Highlight des Tages war der Grand Prix, bei dem das Team Aubenhausen einen Doppelerfolg feiern konnte. An erste Stelle piaffierte die Chefin, Jessica von Bredow-Werndl, auf dem Louisdor-Preis Finalisten 2019, Ferdinand BB. Der Florencio-Sohn erhielt 74,933 Prozent.

Toller Erfolg für Raphael Netz mit dem zwölfjährigen KPWN-Hengst Elastico v. Johnson: Mit starken 73,867 Prozent wurden sie direkt dahinter Zweite.

Die folgenden Plätze machten die Quaterback-Kinder des Bartlguts unter Ulrike Prunthaller unter sich aus: Quebec wurde Dritter mit 73,30 Prozent, Quarz Vierter (72,90) und Quantum Fünfter (72,867).

Jungpferde-S an Raphael Netz

In der Dressurprüfung Klasse S für die Nachwuchspferde konnte Raphael Netz seine Chefs hinter sich lassen. Im Sattel seines eigenen Intuition gewann er die Prüfung mit starken 79,957 Prozent, 75,313 Prozent für die technische Ausführung und 84,60 Prozent für die Qualität. Im Trab gab es eine 8,7, 8,2 in Schritt und Galopp, 8,5 in der Durchlässigkeit und 8,7 für den Gesamteindruck.

Letzteres war auch der Gesamteindruck des Paares auf Rang zwei, Benjamin Werndl mit Discover. Hier gab es 75 Prozent für die Ausführung und 84,40 Prozent für die Qualität, machten unter dem Strich 79,70 Prozent.

Dritte wurde Ulrike Prunthaller mit dem Dante Weltino-Sohn Doernberg (77,907, Aufgabe: 72,813, Qualität: 83,0). Dahinter belegten Jessica von Bredow-Werndl und Forsazza de Malleret in ihrer ersten S-Dressur den vierten Platz mit 77,116 Prozent (Aufgabe: 72,031, Qualität: 82,20).

Alle Ergebnisse aus Stadl Paura finden Sie hier.

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