Vilhelmsborg: Neues persönliche Grand Prix-Bestleistung für Cathrine Dufour und Bohemian

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Cathrine Dufour und Bohemian nach ihrem Kür-Sieg 2019 in Vilhelmsborg (© FEI)

Heute stand im dänischen Vilhelmsborg der Grand Prix für die morgige Weltcup-Kür auf dem Programm. Die Vorjahressieger haben nachdrücklich Ansprüche auf eine Wiederholung angemeldet. Und nicht nur darauf.

Nach über sechs Monaten Corona-bedingter Turnierabstinenz meldet sich Cathrine Dufours zehnjähriger Westfale Bohemian v. Bordeaux mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Grand Prix zurück: 83,435 Prozent. Das ist ein Ergebnis, mit dem das Paar einmal mehr nachdrücklich Ansprüche auf eine Einzelmedaille bei den Olympischen Spielen in Tokio anmeldet – so diese denn stattfinden können. Dass sie dort Bohemian und nicht ihren langjährigen Erfolgspartner Cassidy reiten will, hatte Cathrine Dufour schon vor längerer Zeit bekannt gegeben.

Alle fünf Richter mit Katrina Wüst als ihrer Chefin bei C sahen das Paar auf Rang eins. Den beiden gelang eine weitgehend fehlerfreie Prüfung. Und der Dunkelfuchs hat keine Schwächen, nur Stärken. Für die Piaffen gab es mehrfach die 10,0 sowie diverse Male die 9 und 9,5. Das gilt auch für die Pirouetten.

Da mussten sich Isabell Werth und ihr nun 14-jähriger, ebenfalls westfälisch gezogener Ehrenpreis-Sohn Emilio mit großem Abstand hinten anstellen. Hier gab es 77,978 Prozent. Und es gab auch Richter, die Werth hinter Jessica von Bredow-Werndl und Zaire gesehen haben, die mit 77,348 Prozent Dritte wurden. So hatten Hans-Christian Matthiesen (DEN) bei E, Marie Sanders-Van Gansewinkel (NED) bei M und Magnus Ringmark (SWE) bei B von Bredow-Werndl auf zwei und Werth auf drei.

Die weiteren Plätze

Einig waren die Unparteiischen sich wieder bei der Rangierung von Patrik Kittel und Delaunay: Rang vier (75,696). Dahinter reihten sich die weiteren dänischen Olympia-Hoffnungsträger ein, die wohl allesamt gerne nach Tokio reisen würden. Angeführt wurden sie von Carina Cassøe Krüth mit der wunderschönen Fürstenball-Tochter Heiline’s Danciera, die es auf 74,304 Prozent brachte.

Die dreifache Weltmeisterin der jungen Dressurpferde, Fiontini, belegte mit ihrem neuen Reiter Andreas Helgstrand Rang sechs (73,913). Dahinter fanden sich Lone Bang Larsen auf Bakkely’s Onandt (73,456) und Charlotte Heering im Sattel von Bufranco (72,043) wieder.

Nicht platziert waren die beiden weiteren deutschen Reiterinnen, Jessica Süß mit Duisenberg und Helen Langehanenberg mit Damsey. Insbesondere von letzterer hätte man eigentlich mehr erwartet, standen die beiden doch bei Weltcup-Finals schon auf dem Treppchen. Aber mit der zweiten Piaffe-Passage-Tour wollte es heute so gar nicht klappen. So wurden es nur 69,50 Prozent. Süß und Duisenberg waren mit 69,870 Prozent direkt vor ihnen eingeordnet worden.

Alle Ergebnisse finden Sie hier.

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