Wellington: Ein Überraschungs- und ein erwarteter Special-Sieg

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Zwei deutsche Namen für die USA: Steffen Peters und Suppenkasper beim CHIO Aachen 2019. (© Pauline von Hardenberg)

Heute stand Grand Prix Special auf dem Programm des Global Dressage Festivals in Wellington, sowohl in der Drei- als auch in der Vier-Sterne-Tour. Der Tag endete mit einer Überraschung, einer klaren Entscheidung und einem Ausschluss.

Der Überraschungssieger war der Kalifornier Nick Wagman im Sattel des Scandic-Sohnes Ferano mit 71,638 Prozent. Für die beiden war es erst das zweite Turnier, bei dem sie in der großen Tour antraten, und dennoch schafften sie es, die Grand Prix-Sieger Benjamin Ebeling und Illuster van de Kampert hinter sich zu lassen (71,255). Rang drei holte Susan Dutta mit Don Design (69,362).

In dieser Prüfung war auch die schwedische Championatsreiterin Tinne Vilhelmson-Silfvén auf ihrer neuen Olympiahoffnung am Start, Juliane Brunkhorsts Louisdor-Preis Finalist Devanto. Doch nach Rang drei im Grand Prix, kamen sie heute gar nicht in die Wertung. Wie das schwedische Magazin Tidningen Ridsport berichtet, hat man bei der Gebisskontrolle nach der Prüfung gesehen, dass der Holsteiner De Chirico-Sohn sich auf die Zunge gebissen hatte. Den Regeln entsprechend mussten sie ausscheiden. Vorher hatten sie mit fast 72 Prozent wie die Sieger der Prüfung ausgesehen.

CDI4* Grand Prix Special

Während Nick Wagman sich ständig kneifen musste, weil er gar nicht glauben konnte, dass er wirklich gewonnen hatte, ist das mit Ehrenrunde an der Tête für die Sieger des Vier-Sterne-Special ein alter Hut. Steffen Peters und der von Helen Langehanenberg bis Grand Prix ausgebildete 13-jährige Suppenkasper v. Spielberg gewannen die Prüfung klar mit 75,766 Prozent.

Rang zwei sicherte sich Charlotte Jorst im Sattel des 18-jährigen KWPN-Hengstes Nintendo v. Negro (72,043). An dritter Stelle hielten Brittany Fraser-Beaulieu und All In die kanadische Flagge hoch (71,553).

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