Wellington: Nick Wagman und Don John wieder auf Erfolgskurs

Symbolbild (© www.toffi-images.de)

Mit dem KWPN-Wallach Don John gehörte der US-Dressurreiter Nick Wagman zum Kandidatenkreis für eine Olympianominierung für Tokio. Doch eine Verletzung des Pferdes ließ den Traum zunächst platzen. Doch nun wurden die Spiele verschoben und Don John ist wieder fit, wie er gestern in Wellington demonstrierte.

In Wellington stand gestern der CDI3*-Grand Prix, Qualifikation für den Grand Prix Special auf dem Programm. Nick Wagman und sein 13-jähriger Johnson-Sohn Don John gewannen die Prüfung mit einem neuen persönlichen Bestergebnis: 73,848 Prozent und Platz eins von allen Richtern. Der deutsche Richter Henning Lehrmann bei H gab den beiden sogar 76,522 Prozent.

Nick Wagman kommt eigentlich aus Kalifornien. 2019 war er mit Don John in Europa am Start und konnte sich bei den Nationenpreisen in Compiègne und in Geesteren mit teilweise 70 Prozent und mehr in Szene setzen. Zudem wurden die beiden in dem Jahr US-Champions auf Grand Prix Niveau. Sie waren auf einem guten Weg nach Tokio.

Doch Anfang 2020 verletzte Don John sich und fiel für den Rest der Saison aus – wie bekanntlich auch die Olympischen Spiele. Sollten die Spiele nun dieses Jahr stattfinden können, Don John wäre fit.

Gestern verwies er die Kanadierin Lindsay Kellog mit dem Rheinländer Sebastien auf den zweiten Platz. 72,326 Prozent waren hier zusammengekommen.

Dritte wurde die in Deutschland beheimatete Britin Susan Pape mit dem zwölfjährigen KWPN Eclectisch v. Zenon und 71,826 Prozent von den Richtern.

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