Wellington: Noch ein Grand Prix mit Susan Pape hinter einer US-Topreiterin

Susan Pape und Don Noblesse, hier bei den Horses & Dreams in Hagen

Susan Pape und Don Noblesse, hier bei den Horses & Dreams in Hagen (© www.toffi-images.de)

Heute stand beim Adequan Global Dressage Festival in Wellington der Grand Prix für die Kür auf dem Plan. Und wieder blieb der Sieg im Land mit Susan Pape an zweiter Stelle.

Gestern im Grand Prix für den Special hatte Adrienne Lyle die Nase vorn gehabt. Heute hieß die Siegerin Oliva Lagoy-Weltz, die auf ihrem 17-jährigen Dänen Lonoir v. De Noir 73,978 Prozent erhielt. Es wären sogar noch mehr gewesen, hätten die beiden nicht einen teuren Schnitzer in den doppelt zählenden Zick-Zack-Traversalen gehabt. Dem gegenüber standen Noten bis 9,0 für die Piaffen.

Die aus Großbritannien stammende und in Niedersachsen beheimatete Susan Pape hat für die Kür-Tour von Wellington ihren wunderschönen Rappen Don Noblesse eingeplant. Der 2007 geborene Dancier-Sohn lieferte eine solide Prüfung und konnte auf der letzten Linie noch einmal richtig punkten. Unter dem Strich gaben die Richter dem Paar 73,022 Prozent.

Dritte wurde mit 71,717 Prozent Yvonne Losos de Muniz aus der Dominikanischen Republik im Sattel ihres niederländischen United-Sohnes Aquamarijn. Die Reiterin gehört zu denjenigen, die ganz besonders betroffen sind von der FEI-Sonderregelung für das Weltcup-Finale in Göteborg.

Sie wäre nämlich eine der Reiterin ohne Ligen-Zugehörigkeit gewesen, die im Normalfall – so sie die Qualifikationskriterien erfüllen – einen Startplatz bekommen. Doch angesichts der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Qualifikationen hatte die FEI beschlossen, diesen und noch zwei weitere verfügbare Startplätze Reitern der Westeuropa-Liga zur Verfügung zu stellen. Etwas, was seitens der Reiter auf große Kritik stieß.

Heute ließen Yvonne de Losos Muniz und Aquamarijn jedenfalls noch zehn weitere Paare hinter sich. Alle Ergebnisse finden Sie hier.

St.GEORG NEWSLETTER

Schnell, aktuell und auf einen Blick wissen, was Sache ist!
Das bietet der St.GEORG Newsletter.