FEI-Awards: Die Gewinner 2016 stehen fest

Nick Skelton Big Star

Big Star mit Nick Skelton bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio. (© Pauline von Hardenberg)

Die Gewinner der diesjährigen FEI-Awards stehen fest. Heute Abend werden sie im Rahmen einer großen Gala in Tokio geehrt. Die Preise wurden in fünf verschiedenen Kategorien vergeben.

Die Gewinner der FEI-Awards 2016 sind:

Best Athlete: Nick Skelton (GBR). Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 holte er mit seinem Weltklasse-Pferd Big Star Einzelgold. Nach seiner Krankengeschichte, unter anderem ein Genickbruch vor 16 Jahren, hätte das wohl kaum einer geglaubt. Doch der 58-Jährige kämpfte sich zurück. Außerdem nominiert waren Sophie Christiansen (GBR/Para-Dressur), Astier Nicolas (FRA/Vielseitigkeit) und Isabell Werth (GER/Dressur).

Best Groom: Mark Beever. Ein herausragendes Pferd wie Big Star braucht den besten Pfleger. Mark Beever ist nun offiziell als solcher ausgezeichnet. Seit über 30 Jahren arbeitet er bereits gemeinsam mit Nick Skelton. Außerdem nominiert waren Maddison McAndrew (AUS/Groom von Lisa Marten), Alan Davies (GBR/Groom von Charlotte Dujardin und Carl Hester) und Duane Brewin (GBR/Peden Bloodstock Transporte).

Longings Rising Star: Sönke Rothenberger. 2016 gewann der damals noch 20-Jährige im Sattel seines Pferdes Cosmo mit der deutschen Mannschaft Gold bei den Olympischen Spielen in Rio. Im Oktober feierte er nun seinen 21. Geburtstag. Für den Longines Rising Star Award kommen Pferdesportler im Alter zwischen 14 und 21 Jahren in Frage, die durch besonderes Talent beeindrucken. Außerdem nominiert waren Jasmin Lindner (AUT/Voltigieren), Gilles Thomas (BEL/Springen) und Gina Maria Schumacher (GER/ Reining).

Against all Odds: Rodolpho Riskalla (BRA). 2015 erkrankte der 31-Jährige an lebensgefährlicher Meningitis. Ihm mussten beide Füße, alle Finger seiner rechten und einige seiner linken Hand amputiert werden. Trotzdem saß er nur ein halbes Jahr später wieder im Sattel und nahm in diesem Jahr sogar an den Paralympics in Rio teil. Die Nominierten waren außerdem Pepo Puch (AUT/Para-Dressur), Hannah Francis (GBR/Vielseitigkeit) und Manuel Franke Bertolotto (Chile/Springen).

FEI Solidarity: Der Königliche marokkanische Reitsportverband mit dem Präsidenten Prince Moulay Abdellah Alaoui. Der Verband stellt marokkanischen Reitern Top-Pferde zur Verfügung und übernimmt sämtliche Kosten für Equipment, Ausbildung, Tierärzte, damit ambitionierte und talentierte Reiter ihre Ziele verfolgen können. Nominiert waren außerdem der ägyptische Trainer Mohamed Khalifa und Kylie Shepherd (Equestrian Performance Zimbabwe).

 

 

 

 

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