Le Lion d’Angers: Weiße Düne ist Weltmeisterin

 

FEI/Caremans

Christopher Burton auf Fire Fly (© Christopher burton und Fire Fly (FEI/Caremans))

Bei den Sechsjährigen hat das abschließende Springen die Platzierung noch einmal ordentlich umgekrempelt. Nach dem Gelände lag Kai-Steffen Meier mit dem Trakehner Painter’s Maxim v. Phlox und 40,3 Minuspunkten noch auf Goldkurs, zwei Fehler im Parcours machten dann aber alle Titelträume zunichte. Platz vier mit 48,3 Minuspunkten. Auch seine Frau Lara de Liederkerke-Meier musste mit Ducati d’Arville zwei Abwürfe in Kauf nehmen und rutschte von Platz zwei auf sechs ab (50,3).
Die Schärpe des Weltmeisters holte sich Fire Fly v. Zavall, ein Wallach des KWPN, der von dem Australier Christopher Burton vorgestellt wurde. Das Paar arbeitete sich von Platz vier nach der Dressur (44,2) mit einer fehlerfreien Runde im Gelände und im Springen an die Spitze des Teilnehmerfeldes. Vize-Weltmeister ist Felix Voggs belgischer Wallach Mathurin, dessen Abstammung nicht bekannt ist. Mathurin ließ sich im Cross und im Parcours nichts zuschulden kommen und beschloss die Prüfung mit 45,3 Minuspunkten vor der KWPN-Stute Fleurelle v. Vivaldi (47,4) unter Izzy Taylor (GBR). Josephine Schnaufers Vivian, eine westfälische Valentino-Tochter, landete auf Rang acht (51,6).
Die detaillierten Ergebnisse der Sechsjährigen gibt’s hier.

Das französische Stutbuch Cheval de Selle Français hat sich in der Zuchtverbandswertung, für die jeweils altersübergreifend die drei besten Pferde je Zuchtverband gewertet werden, mit 154,6 Minuspunkten vor den niederländischen Zuchtverband KWPN (154,7) gesetzt. Auf dem dritten Platz landete der irische Zuchtverband (Irish Sport Horse) mit 168,2 Minuspunkten. Der Holsteiner Verband wurde mit 173,2 Minuspunkten Vierter. Neben Weiße Düne/Klimke punktete auch die Niederländerin Merel Blom mit der sechsjährigen Aragorn-Tochter Ceda sowie die siebenjährige Bonita Bella v. Larimar (Reiterin: Miriam Engel, Lilienthal) für die Holsteiner. Direkt dahinter auf Platz fünf ordnete sich der Hannoveraner Verband (174,3) vor dem Verband der Züchter und Freunde des Ostpreußischen Pferdes Trakehner Abstammung (195,4) ein.

 

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