London: „Surrealer“ Sieg für William Whitaker

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Riesenjubel angesichts eines Riesenerfolges für William Whitaker und Utamaro d'Ecaussines. (© Houghton)

Die Weltcup-Etappe der London International Horse Show geht an William Whitaker. Die berühmte britische Springreiterfamilie hat dieses Jahr sowieso einen Lauf in der Olympiahall. Aber dieser Sieg ist etwas ganz besonderes für den 29-Jährigen.

„Das ist der größte Erfolg meiner Karriere“, erklärte William Whitaker noch immer ein bisschen fassungslos nach der Siegerehrung, in der er als Gewinner des wichtigsten Springes der London International Horse Show gekürt wurde, zusammen mit seinem SBS-Hengst Utamaro d’Ecaussines. Whitaker weiter: „Ich komme hierher seit ich zwei oder drei Jahre alt bin und ich habe viele Erinnerungen an meine Onkel (John und Michael Whitaker, die hier je zweimal siegreich waren, Anm. d. Red.). Für uns Briten ist das wie ein Championat. Das ist der Grund, warum die morgens aufstehst.“

William Whitaker war heute jedenfalls der Reiter, der mit dem richtigen Fuß aufgestanden ist. Er war mit seinem 14-jährigen Diamant de Semilly-Sohn, der vor ihm schon Joe Clee über Championatskurse getragen hatte, recht früh dran im mit ganzen 18 Paaren besetzten Stechen. Ihre fehlerfreie 37,02 Sekunden-Runde war zwar viel versprechend, aber es sollten noch jede Menge erfahrener, guter Paare kommen. Doch sie alle scheiterten an dem Stechparcours, den der Portugiese Bernardo Costa Cabral sich ausgedacht hatte.

Unter anderem war auch das Aachen- und Genf-Sieger-Paar Marcus Ehning mit Pret a Tout am Start. Die beiden lieferten mit 36,03 Sekunden zwar die mit Abstand schnellste Zeit des Stechens, aber ihnen wurde die letzte Wendung zum Verhängnis, vier Fehler. Ganz genauso ging es Daniel Deußer und Jasmien vd Bisschop. Bei letzterem hätte die Zeit allerdings auch nicht gereicht. So wurden sie Zehnte und Elfte.

Am dichtesten dran an der Zeit von Whitaker waren der Belgier Karel Cox im Sattel des neunjährigen KWPN-Wallachs Evert v. Amadeus mit 37,21 Sekunden, Rang zwei. Die beiden Mannschaftsweltmeisterinnen Laura Kraut und Zeremonie belegten mit 37,70 Sekunden Rang drei.

Dahinter reihten sich Größen wie Michael Whitaker auf Valmy de la Lande, Edwina Tops-Alexander mit Vinchester, Peder Fredricson auf All In und viele andere Berühmtheiten ein.

Nicht ins Stechen geschafft hatten es Christian Ahlmann und sein Taloubet Z-Sohn Take a Chance on me Z, die vier Fehler im Normalparcours hatten.

Alle Ergebnisse finden Sie hier. 

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