Angst vor dem Zika-Virus – Brasiliens Soldaten im Kampf gegen Moskitos

Olympische Ringe

Eine Mückenart, die neben Dengue- und Gelbfieber auch das gefürchtete Zika-Virus überträgt, bereitet den brasilianischen Behörden große Sorgen. Ehe im Sommer die Olympischen Spiele in Rio beginnen, soll nun ein massives Mückenbekämpfungsprogramm das Problem beseitigen.

Das Zika-Virus ist vor allem für Schwangere bzw. ihre ungeborenen Babys gefährlich, denn man geht davon aus, dass dieses von der Ägyptischen Tigermücke Aedes aegypti übertragene Virus für die sogenannte Mikrozephalie verantwortlich ist. Bei dieser Krankheit kommen Kinder mit viel zu kleinen Köpfen auf die Welt. Brasilien ist laut Informationen von SPIEGEL online derzeit das Land, das am stärksten vom Zika-Virus betroffen ist.

Den Behörden geht es nun zum einen darum, die Bevölkerung zu schützen. Zum anderen müssen aber auch die Sportler und Besucher der Olympischen Spiele, die im Sommer vom 5. bis 21. August in Rio de Janeiro stattfinden, vor der Gefahr bewahrt werden.

Darum fährt die Regierung nun eine massive Vernichtungskampagne gegen die gefürchteten Moskitos durch. Dafür stehen allein 550 Tonnen Pestizide und Anti-Moskitomittel zur Verfügung. Am 13. Februar sollen 220.000 Soldaten in den besonders betroffenen Gebieten von Haus zu Haus gehen und Aedes aegypti beseitigen. In Hinblick auf die Olympischen Spiele wurden 56.000 Hotels, Bars und Restaurants mit einem Maßnahmenkatalog ausgestattet, der ihnen Hilfestellung bei der Bekämpfung der Mücken geben soll.

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