DISTANZ – Start im Matsch von Sartilly

Mehr als 5000 Tickets sind für den Distanzreitt verkauft worden

(© www.st-georg.de)

Das Wetter meint es nicht gut mit den Veranstaltern der Weltreiterspiele. Regen hat die 160-Kilometer-Strecke der Distanzreiter aufgeweicht. Um sieben Uhr heute morgen sind die mehr als 170 Reiter gestartet. Insider gehen davon aus, dass kaum mehr als ein Drittel das Ziel erreichen wird.

Auf einer welligen Wiese ist von weitem im Halbdunkel um viertel vor sieben ein Strudel aus bunten, vor allem blauen Plastikjacken zu sehen. Bei näherer Betrachtung erkennt man, dass es sich bei dem bunten Kreisel um die Teilnehmer des Distanzritts handelt. Auf der linken Hand wärmen sie ihre Pferde auf, viele Schimmel sind darunter, Araber, mit großen Startnummern auf der Kruppe. Einige haben die Schweife hochgebunden, die meisten tragen weiße oder bunte Trensen.
Um sieben Uhr dann der Startschuss. Das Feld galoppiert durch eine vielleicht sechs Meter breite Gasse in Richtung der ersten Schleife. Sie führt zunächst ins Landesinnere. Dort ist es recht hügelig. Auch in Sartilly ist das Terrain wellig, was bei normalen Wetterbedingungen kein Problem wäre. Aber der Regen hat das Gelände aufgeweicht. Die Gegend hat lehmigen Boden. Der helle, schmierige Untergrund macht schon jetzt das Laufen für Menschen schwierig. Dabei hat man Matten ausgelegt, um Unfälle zu vermeiden, im Halbdunkel des frühen Morgens eine sinnvolle Maßnahme.
Alle fünf deutschen Starterinnen sind gut gestartet, gegen viertel vor neun werden die ersten Pferde zum Ende der ersten von insgesamt vier unterschiedlichen Wegschleifen im Stadion erwartet. Gegen Mittag sollen die Teilnehmer dann auf der zweiten Schleife vor dem Klosterfelsen Mont Saint Michel am Strand reiten. Das ist DAS Fotomotiv dieser Disziplin. Parallel zum Distanzritt haben die Vielseitigkeitsreiter mit der Dressur begonnen. Auch das in einem Tal liegende Haras du Pin ist komplett abgesoffen. Hoffentlich wird der Regen bald aufhören.

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