Doha: Kür-Sieg für Werth, Brune Zweite im Special, Para-Reiter hinter den Niederländern

Isabell Werth und Don Johnson

Isabell Werth und Don Johnson bei anderer Gelegenheit in Siegespose. (© Stefan Lafrentz)

Isabell Werths Siegesserie hält auch in der Kür von Doha an. Bernadette Brune hat sich für den Special entschieden und holt Rang zwei. Und auch die Para-Reiter kehren reich dekoriert heim nach Deutschland.

Isabell Werth wird nicht umsonst Dressurkönigin genannt. Wo immer sie auftritt, sie gewinnt. So nun auch beim CDI5* in Doha. Nach dem gestrigen Grand Prix sicherten sie und Don Johnson sich heute auch die Kür. Der 16-jährige Hannoveraner Don Frederico-Sohn erhielt heute 81,275 Prozent. Das sind nicht ganz so viel wie in Neumünster, wo „Johnny“ mit über 82 Prozent aus dem Viereck kam, aber es genügte locker, um die beiden Däninnen Cathrine Dufour und Anna Kasprzak auf Abstand zu halten.

Die einstige Nachwuchseuropameisterin Cathrine Dufour und ihr Toppferd Cassidy v. Caprimond knackten ebenfalls die 80 Prozent-Marke. 80,775 waren es, um genau zu sein. Ihre Teamkameradin der Olympischen Spiele, Anna Kasprzak, belegte mit dem Donnerhall-Sohn Donnperignon wie schon im Grand Prix Rang drei, diesmal mit 78,70 Prozent.

Platz zwei für Brune im Special

Im Grand Prix Special gab es einen deutlichen Sieg mit 76,608 für den britischen Olympiareiter Spencer Wilton mit dem De Niro-Sohn Super Nova II. Damit verdrängte der Mannschaftszweite von Rio Bernadette Brune und ihren Oldenburger Hengst Spirit of the Age v. Stedinger auf Rang zwei. Heute gab es 69,235 Prozent für Brune, die im vergangenen Jahr ihren Hauptwohnsitz von Südfrankreich nach Oldenburg verlegt hat.

Silberne Schleifen für das Para-Team, Absahner Steffen Zeibig

Für die Para-Dressurreiter war Doha der Saisonauftakt – wenngleich auch nur wenige Reiter diese Gelegenheit nutzten. Der Sieg in der Mannschaftswertung ging mit 431,908 Punkten an die Niederlande. Die Deutschen kamen auf 415,131 Punkte. Es ritten Elke Philipp, Steffen Zeinig und Alina Rosenberg.

Auch in der Einzelwertung gab es einige Schleife, vor allem für Steffen Zeibig (der vormals im Grade II startete, nach der Auflösung von Grade Ia und b in II und II jetzt jedoch Grade III ist). Mit seinem Toppferd Feel Good v. Fürst Heinrich siegte er zweimal und einmal wurden sie Zweite. Elke Philipp (Grade I) hatte nicht ihren bewährten Regaliz mit nach Doha genommen, sondern ihren Neuen, den Fürstenball-Sohn Fürst Sinclair. Drei zweite Plätze waren die reiche Ausbeute. Für Alina Rosenberg (Grade II) und den Dressage Royal-Sohn Neas’s Daboun gab es einen dritten und zwei vierte Plätze.

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