Doha: Tag eins mit Siegen für Michael Whitaker, Michel Hecart und die deutschen Voltis

Im Springparcours waren es Michael Whitaker (GBR) und Michel Hecart (FRA), die die goldenen Schleifen absahnten. Aber bei den Voltigierern war kein Vorbeikommen an den Turnern aus der Bundesrepublik.

Hecart saß im Sattel des Quick Star-Sohns Nokia de Brekka, der ihm den Sieg im 1,45 Meter-Zwei-Phasenspringen sicherte. Platz zwei ging an Nicola Philippaerts aus Belgien auf der Carano-Tochter Casana vor Olympiasieger Steve Guerdat mit Sidney VIIII v. Carry. Hecart erklärte nach seinem Sieg, er ziehe es vor, im mittleren Osten zu starten, weil er am liebsten draußen reitet. Aber in Doha sei er noch nie gewesen. Gleichwohl war er sehr angetan von den Bedingungen in Al Shaqab: „Es ist der Wahnsinn! Ich habe noch nie ein Stadion wie dieses gesehen. Die Lichter sind fantastisch, die Hindernisse, der Boden, das Stadion selbst es ist einfach großartig!“

Im 1,50 Meter-Springen gegen die Uhr hatte Altmeister Michael Whitaker die Nase vorn. Auf dem 14jährigen Belgier Amai v. Nonstop setzte er sich gegen Portugals Luciana Diniz auf dem Metall-Sohn Upper Star und den Iren Shane Breen mit Confident of Victory v. Cornet Obolensky durch. Whitaker, ganz ein Philosoph, erklärte im Anschluss: „Ein Sieg gleich zu Anfang des Turniers stärkt definitiv das Selbstvertrauen. Das ist besser, als drei um zu haben …“

Bei den Voltigier-Damen und -Herren holten Kristina Boe, Corinna Knauf sowie Erik Oese, Thomas Brüsewitz und Daniel Kaiser vordere Plätze in der Technik bzw. Kür nach Deutschland. Lediglich bei den Damen ging der Sieg in die Schweiz, an Simone Jaiser. Und auch Pia Engelberty und Torben Jacobs hatten Grund zur Freude über Rang drei im Pas de Deux hinter den Österreichern Jasmin Lindner und Lukas Wacher sowie Stefan Csandl und Theresa Thiel.

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