FEI: Weltreiterverband ist streng zu den Vereinigten Arabischen Emiraten

(© Distanzweltmeister Hamdan Bin Mohd Al Maktoum reitet für die Vereinigten Arabischen Emirate)

Am Montag, den 26. Mai, hatte der Weltreiterverband FEI in seiner Zentrale in Lausanne eine Delegation aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) empfangen. Ziel des Treffens war es auszuloten, welche Maßnahmen die UAE nach den jüngsten Tierschutzskandalen und Regelbrüchen im Distanzsport ergreifen müssen, damit die FEI die Sperre über dem Verband aufhebt.

Im März hatte der Weltreiterverband die Reiterliche Vereinigung der Vereinigten Arabischen Emirate ausgeschlossen, nachdem bei dortigen Distanzrennen Pferde ums Leben gekommen waren und es schwerwiegende Verstöße gegen geltendes FEI-Reglement gegeben hat. So sollen zum Beispiel Ergebnislisten manipuliert worden seien. Der Ausschluss aus der FEI bedeutet für die UAE, dass sie weder internationale Turniere veranstalten, noch an ihnen teilnehmen dürfen. Die UAE hatten zunächst Einspruch gegen ihre Suspendierung eingelegt, diesen jedoch dann wieder zurückgezogen. Ohne dem hätte ein Treffen mit der FEI nicht stattfinden können, versichert die Generalsekretärin Sabrina Zeender, die bei dem Meeting unter anderem auch anwesend war.

Was genau die UAE machen müssen, damit die Sperre wieder aufgehoben wird, wurde ihnen in diesem Treffen aufgezeigt und soll ihnen im Anschluss an das Meeting noch einmal schriftlich mitgeteilt werden, inklusive der Angaben, in welchem Zeitrahmen die Maßnahmen zu ergreifen sind.

Die FEI sagt, man habe der UAE-Delegation klar zu verstehen gegeben, dass nur der FEI-Vorstand die Sperre aufheben kann. Und man habe bestätigt, dass die Suspendierung so lange in Kraft bleibt, bis der Vorstand überzeugt ist, dass seitens der UAE alle erforderlichen Maßnahmen getroffen wurden, um zu jeder Zeit das Wohlergehen der Pferde zu sichern, und sich stets an alle FEI-Regeln zu halten und diese umzusetzen.

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