Genf: Neunter Sieg in Folge für Vierspänner-König Boyd Exell

– Genève 2016

Boad Exell nimmt Kurs auf den neunten Sieg beim CHI Genf in Folge. Seit 2008 ist er ungeschlagen. (© Hippo Foto - Dirk Caremans)

Wie war das? Aller guten Dinge sind drei mal drei! Zum neunten Mal in Folge sicherte sich Boyd Exell die Weltcup-Etappe der Vierspänner-Fahrer beim CHI Genf.

Dabei hatte ein deutscher Konkurrent ihm allerdings einigen Druck gemacht: Georg von Stein. Der hatte in der zweiten Runde, in der alle Fahrer wieder von null starten, eine schnelle Null-Fehler-Runde vorgelegt. Dazu bietet sich die große Halle des Genfer Palexpo an. Georg von Stein sagt: „Ich habe ein sehr schnelles Gespann. Besonders auf den langen Linien kann ich viel Zeit gut machen. Ich habe mir die Videos von der ersten Runde angeschaut und festgestellt, dass ich zu viel Zeit bei den Wendungen in den Hindernissen verliere. Daher weiß ich, woran ich arbeiten muss.“

Georg von Stein war mit einer Wildcard beim Weltcup-Turnier in Stuttgart angetreten und prompt Dritter geworden. Diesmal reichte es für Rang zwei.

Exzellenter Exell

Boyd Exell ging als letzter Starter auf die Reise. Ein Ball fiel. Aber Exell war zehn Sekunden schneller als Georg von Stein. Damit war ihm der neunte Sieg in Folge in Genf sicher. „Ich habe Georg neulich geholfen, sein Team zu verbessern. Daher habe ich mich einerseits für ihn gefreut. Aber auf der anderen Seite habe ich wirklich den Druck gespürt. Bei der Zwischenzeit war ich vier Sekunden drunter. Aber dann hatte ich den Fehler, der wirklich ein Fahrerfehler war. Ich hatte mein Deichselpferd zu schnell in das Hindernis gewendet. Aber in demselben Hindernis konnte ich Zeit gut machen. Und dann noch mal im letzten Teil des Kurses.“

Platz drei für Joszef Dobrovitz Jr.

Erster Starter war Ungarns Nummer eins, Joszef Dobrovitz Jr.. Aber für ihn lief es nicht optimal, wie er zugab: „Ich wollte schnell sein, um Druck auszuüben. Aber im zweiten Hindernis bin ich zu langsam gewendet und habe dadurch Zeit verloren. Ich wollte die verlorene Zeit wieder aufholen, dadurch bin ich zu schnell auf die Brücke abgewendet und hatte einen Fehler. Ich wurde etwas müde und habe die Konzentration verloren. Dadurch fielen zwei weitere Bälle. Aber ich bin sehr glücklich über meine Platzierungen unter den ersten drei.“

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