Nominierung der deutschen Parareiter für die Paralympics

Steffen Zeibig auf Feel Good, Siebter bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie.

Steffen Zeibig auf Feel Good bei den Weltreiterspielen 2014 in der Normandie. (© Pauline von Hardenberg)

Das CPEDI3*- Turnier in Überherrn war der letzte Sichtungstermin für die deutschen Parareiter Dressur für die Paralympics im September in Rio. Elke Philipp, Grade Ia, stach mit drei Siegen hervor.

Nach ihrer Siegesbilanz in Überherrn wurde Elke Philipp mit Regaliz vom Para-Equestrian Beirat für die Paralympics benannt. Vorläufig nominiert sind außerdem: Alina Rosenberg und Nea’s Daboun (Grade Ib), Steffen Zeibig und Feel Good (Grade III) und Hannelore Brenner mit Kawango (Grade IV). Erste Reservistin ist Carolin Schnarre mit Del Rusch (Grade IV) und als zweite Reserve wurde Claudia Schmidt mit Romeo Royal (GradeII) nominiert. Alle Nominierten außer Claudia Schmidt waren auch in Überherrn mindestens einmal siegreich.

Die Prüfungen in Überherrn wurden von den Deutschen dominiert: In Grade Ia gewann Elke Philipp mit ihrem Wallach Regaliz drei Prüfungen. Die Kür beendete das Paar mit 77,167 Prozent. Auf Platz zwei folgte Laurentia Tan (SIN) mit Fuerst Sherlock und 75,333 Prozent. Ihre Landeskollegin Gemma Foo (SIN) landete mit Cassis Royal und 70,833 Prozent auf Platz drei.

In Grade Ib ging der Sieg in der Kür mit deutlichem Abstand an Alina Rosenberg, die Nea’s Daboun gesattelt hatte. Am Ende standen 74,083 Prozent an der Anzeigetafel und damit fast vier Prozentpunkte mehr als für ihre französische Nachbarin Celine Gerny, die mit ihrem Wallach Flint auf 70,750 Prozent kam. Deutlich dahinter folgte auf Platz drei Maximilian Tan (SIN), der mit Don’s Day Dream auf 66,167 Prozent kam.

Auch in Grade II konnte sich ein deutscher Reiter an die Spitze in der Kür setzen: Steffen Zeibig und Feel Good siegten mit 76,333 Prozent vor Silvia Veratti (ITA) auf Zadok, die am Ende auf 73,167 Prozent kamen. Auf Platz drei konnte sich wieder eine Deutsche setzen: Britta Näpel und Rodrigo de Ronya mit insgesamt 71,667 Prozent.

Eine Altbekannte siegte in Grade III in der Kür: Hannelore Brenner mit Kawango war der Sieg mit 73,083 Prozent nicht zu nehmen. Dahinter setzte sich der Franzose José Letartre mit Swing Royal und 71,333 Prozent. Bronze ging an die Deutsche Martina Benzinger mit Frizzantino, die mit 70,333 Prozent exakt einen Prozentpunkt weniger hatten als Letartre auf Platz zwei.

Den Abschluss der deutschen Dominanz bildet Carolin Schnarre mit ihrem Sieg in der Kür in Grade IV. Sie kam mit Del Rusch auf 74 Prozent und ließ damit ihren italienischen Konkurrenten Alessio Corradini mit Levinia und 72, 167 Prozent hinter sich. Platz drei sicherte sich die Schweizerin Nicole Geiger auf Phal de Lafayette, die auf 71,917 Prozent kam.

 

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