Olympia 2012 – Rückblick: Medaillenträger, Mannschaften und Momente

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(© www.toffi-images.de)

Am Freitag ist es endlich soweit: Die Olympischen Spiele starten in Rio de Janeiro. Die Vielseitigkeitsreiter machen am Samstag den Anfang. Damit schon jetzt Olympia-Stimmung aufkommt, zeigen wir einen Rückblick auf die Spiele von 2012 in London.

Olympia 2012: Spiele, die die Briten nicht so schnell vergessen werden. In ihrem eigenen Land holten sie zweimal Mannschaftsgold und einmal Mannschaftssilber. Und weil das noch nicht gereicht hat, legte Charlotte Dujardin mit Valegro noch einen oben rauf und wurde Olympiasiegerin in der Dressur. Lediglich in der Vielseitigkeit musste die Briten Deutschland den Vortritt lassen: Michael Jung gewinnt an seinem 30.Geburtstag Doppelgold.

Vielseitigkeit: Medaillenregen für Deutschland

Es waren die Spiele der deutschen Vielseitigkeitsreiter: Gold mit der Mannschaft, Einzelgold für Michael Jung und Bronze für Sandra Auffarth. Unvergessen bei den Olympischen Spielen bleibt auch Ingrid Klimkes sportliches Verhalten vor dem Einzelspringen. Sie wollte ihren Startplatz an Dirk Schrade übergeben, da sie Abraxxas, der im Parcours nie der Zuverlässigste war, nicht noch eine Runde zumuten wollte. Das Regelwerk ließ diesen Tausch aber nicht zu. Die beiden Einzelmedaillen-Gewinner von 2012 werden auch in Rio wieder mit ihren damaligen Erfolgspferden Sam und Opgun Louvo an den Start gehen. Michael Jung hatte im Vorfeld das Glück, aus drei Spitzenpferden sein Olympia-Pferd zu wählen und entschied sich in erster Wahl für Takinou. Der hatte sich aber im CHIO Aachen einen Infekt zugezogen und es war absehbar, dass er nicht rechtzeitig fit werden würde. Daraufhin hat sich Michael Jung für den Einsatz des Oldies Sam entschieden.

Dressur: Silber gewonnen, nicht Gold verloren

Die deutschen Dressurreiterinnen sind mit einem jungen Team nach London gereist und am Ende mit der Silbermedaille in der Mannschaft nach Hause gereist. Nur ganz knapp verfehlte Helen Langehanenberg die Bronzemedaille im Einzel. Damals waren Kristina Sprehe, heute Bröring-Sprehe und Desperados noch ein junges Paar, mittlerweile stehen die Beiden an der Spitze der Weltrangliste. Dorothee Schneider wird dieses Jahr, wie auch schon 2012, wieder mit einem jungen Pferd an den Start gehen. In London sattelte sie die damals zehnjährige Diva Royal, die in diesem Jahr ein Fohlen bekam. Showtime, ihr jetziges Erfolgspferd ist auch erst zehn Jahre alt und schon Titelträger: Die beiden wurden Deutsche Meister in der Kür. Das junge Team von 2012 hatte stets betont, dass die Silbermedaille gewonnen sei und nicht, dass sie Gold verloren haben. In diesem Jahr sind die Erwartungen etwas höher: Mannschaftsgold ist realistisch und auch eine Einzelmedaille sollte drin sein.

Springen: Knapp daneben ist auch vorbei

Weniger erfolgreich waren die deutschen Springreiter in London. Leider hatte es damals weder für eine Mannschafts-, noch für eine Einzelmedaille gereicht. Der Schweizer Steve Guerdat siegte damals im Einzelspringen auf Nino des Buissonnets. Das Paar wird auch wieder in Rio an den Start gehen und sind die Geheimfavoriten des St.GEORGs für die goldene Einzelmedaille. Die Mannschaftsgold-Sieger waren, wie auch schon in der Dressur, die Briten. Für das Team ging unter anderem Scott Brash mit seinem Grand Slam-Sieger Hello Sanctos an den Start. Das erklärte Ziel für die Spiele in diesem Jahr ist mindestens eine Mannschaftsmedaille.

 

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