Salzburg: Dorothee Schneider wiederholt Weltcup-Sieg

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Dorothee Schneider kann ihren Vorjahressieg verteidigen. (© Daniel Kaiser)

„Grand Prix Baby“ nennt Dorothee Schneider ihren Sammy Davis jr. immer liebevoll. Doch spätestens seit heute ist er das nicht mehr.

Bei den Unabhängigen herrschte Einigkeit: Alle fünf Richter sahen Dorothee Schneider und ihren elfjährigen San Remo-Sohn Sammy Davis jr. auf Rang eins. Die Noten für die technische Ausführung schwankten zwischen 77 und 79,5 Prozent. Die für die künstlerische Gestaltung lagen zwischen 87 und 90,2 Prozent. Im Mittel machte das 83,415 Prozentpunkte. Zuletzt attestierten die Richter dem Rappen 82,8 Prozent für die Kür in Stuttgart. Das war schon persönliche Bestleistung. Nicht mal vier Wochen später stellt Schneider den eigenen Rekord wieder ein. Und auch wenn die 48-Jährige den Wallach gerne als ihr Grand Prix-Baby bezeichnet, hat er doch spätestens heute bewiesen, dass er das nicht mehr ist.

Wie auch gestern im Grand Prix ging der zweite Platz nach Bayerin. 81,56 Prozent reichten schlussendlich nicht, um Dorothee Schneider gefährlich zu werden. Auf ihrer Facebookseite machte Jessica v. Bredow-Werndl nicht den Eindruck, als ärgere sie sich über den zweiten Platz. Im Gegenteil, sie bedankt sich bei ihrem 16-jährigen Gribaldi-Sohn Unee für die Kür und wirkt damit hochzufrieden.

Knapp die 80 Prozent-Marke geknackt hat noch der Däne Daniel Bachmann-Andersen. Mit dem 13-jährigen Rousseau-Jazz-Sohn Zack ritt er zu 80,75 Prozentpunkten. Dabei waren sich die fünf Richter nicht einig. So hatte die Österreicherin Elisabeht Koffmahn, die bei E saß, den Dänen auf Rang vier gesehen. Die Britin Isobel Wessels, die den Blick von Punkt C über das Viereck hatte, hätte den Dänen sogar auf Rang zwei gesehen.

An der magischen 80 Prozent-Marke schrammte Fabienne Lütkmeier knapp vorbei. 79,220 Prozent, mehr war aus Richtersicht heute nicht drin für die Kür mit ihrem zehnjährigen Florestano-Sohn Fabregaz. Heute hatte es nicht für mehr gereicht, aber das Paar steht ja noch am Anfang ihrer gemeinsamen Karriere, da ist noch Luft nach oben. Die Österreicherin Elisabeht Koffmahn hätte den Rappen heute sogar auf Rang zwei gesehen mit 81,350 Prozent.

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