Sandra Auffarth über ihre Teilnahme am Hamburger Derby

Hamburg – Hamburger Derby 2016

Sandra Auffarth fährt mit Nupafeed´s La Vista zum Derby. (© Presse/Stefan Lafrentz)

Vielseitigkeitsreiterin Sandra Auffarth traut sich und fährt mit ihrer Stute Nupafeed’s La Vista zum Hamburger Derby.

„Ich wollte das schon immer mal machen“ – Sandra Auffarth über ihre Nennung beim Deutschen Spring- und Dressur-Derby. Im Interview mit den Veranstaltern des Derbys verrät sie, warum sie glaubt, jetzt das richtige Derby-Pferd zu haben und wie sie sich auf die Aufgaben im Parcours vorbereitet.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben? 

Ehrgeizig, zielstrebig, entspannt.

Worauf sind Sie stolz? 

Auf meine Familie, dass wir unseren Betrieb so haben wachsen lassen und dass sie mich immer unterstützen.

Woher nehmen Sie die Motivation für den Spitzenreitsport? 

Die geben mir die Pferde, mich motiviert es einfach, mir Ziele zu stecken.

Einen Tag in das Leben eines anderen schlüpfen, wer wäre das?

Ich habe gar nicht das Bedürfnis, ich bin mit meinem Leben ganz zufrieden.

Wer ist Ihr Idol oder Vorbild?

Marcus Ehning, ich habe mir schon als Kind gewünscht, mal so reiten zu können wie er.

Wenn Sie sich ein Pferd Ihrer Konkurrenten aussuchen könnten, welches wäre das? 

Ich habe den Weltmeister ja selbst im Stall stehen (lacht) … Opgun Louvo ist mein Traumpferd und ich genieße es, dass ich ihn habe.

Wie sind Sie zum Reiten gekommen und wie hieß ihr erstes Pony? 

Ich bin mit Pferden aufgewachsen, mein erstes Pony hieß Filou.

Wer unterstützt Sie im Training?

Das ist bei Vielseitigkeitsreitern ja etwas aufwendiger. In der Dressur Carola Koppelmann und Jonny Hilberath. Im Springen Gilbert Böckmann und Marcus Döring. Im Gelände Hans Melzer. In der Vorbereitung auf das Derby unterstützen mich Thomas Klein und Carsten-Otto Nagel.

Welches ist Ihr Seelenpferd und warum? 

Das ist ganz klar Opgun Louvo. Er ist jetzt seit elf Jahren bei mir und wir unheimlich zusammengewachsen. Er ist sehr intelligent und weiß genau, wann es darauf ankommt. Dann gibt er 100 Prozent für mich. Mich fasziniert seine Energie und wie gelassen er gleichzeitig ist.

Wie kommt es, dass Sie dieses Jahr im Deutschen Spring-Derby starten? 

Ich wollte das schon immer mal machen und habe auch schon das Speed-Derby geritten. Mit Nupafeed’s La Visat habe ich jetzt ein Pferd – die Stute ist übrigens selbst gezogen, eine Lordanos-For Pleasure-Tochter – der ich das einfach zutraue. Sie ist unheimlich mutig und vermögend, sie packt alles an und hat enorm viel Spaß am Springen. Wir haben auf unserer Anlage viele Derby-Hindernisse, auch einen Wall. Der letzte Test war ein Turnier bei uns zuhause, wo wir auch zwei Derby-Prüfungen hatten. La Vista hat alles so gut gemacht – jetzt zieh ich es auch durch!

 

 


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