Vierspänner für die Weltreiterspiele nominiert

FEI European Championships 2017, Driving-Cones Competition, 4 in 4 hands

Christoph Sandmann bei den Europameisterschaften 2017 in Göteborg, wo er Einzel-Bronze und Mannschafts-Silber gewann. (© von Korff)

Nach und nach geben die einzelnen Nationen nun ihre Teams für die Weltreiterspiele bekannt. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Schildau hat sich der Ausschuss Fahren vom DOKR noch einmal zusammengesetzt. Heute ist die finale Entscheidung bekannt gegeben worden.

Nachdem heute schon die deutschen Para-Dressurreiter für die Weltreiterspiele, die vom 11. bis 23. September in Tryon (USA) stattfinden werden, benannte worden sind, steht jetzt auch das Team fürs Fahren. Drei deutsche Vierspännerfahrer werden im Bundesstaat North Carolina um die Einzel- und Mannschaftsmedaillen kämpfen. Dabei sind die Fahrer erst ganz zum Schluss an der Reihe: Nach der Dressur am 21. September, geht es am Samstag, 22. September, mit der Teilprüfung Gelände weiter. Die finale Entscheidung fällt dann am Sonntag den 23. September im abschließenden Kegelfahren.

Diese Vierspänner fahren für Deutschland:

 

  • Mareike Harm
  • Christoph Sandmann
  • Georg von Stein

Reservist ist Michael Brauchle. Damit tritt die Mannschaft in der gleichen Besetzung an wie bei den Europameisterschaften 2017 in Göteborg, wo es für eine Silbermedaille reichte.

Beim CHIO Aachen konnte das deutsche Team ebenfalls den zweiten Platz hinter den Niederländern belegen. „Die Niederländer zu schlagen wird auch in Tryon schwierig, aber eine Medaille wollen wir auf jeden Fall bei den Weltreiterspielen gewinnen“, so schätzt Karl-Heinz Geiger, Bundestrainer der Vierspänner, die Chancen seiner Fahrer ein. „Aber auch die Belgier und Franzosen sind in der letzten Zeit deutlich stärker geworden“, merkt er an. In Aachen hatte Christoph Sandmann übrigens auf sein Top-Gespann verzichtet und dieses seiner Tochter Anna zur Verfügung gestellt. Diese schaffte es auch auf Anhieb unter die Top Ten, belegte am Ende Platz neun. Vor den Weltreiterspielen plant Sandmann sein Gespann aber auch noch einmal selbst bei einem Turnier in den Niederlanden zu starten.

Quelle: fn-press

 

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