Weltranglisten: Dufour erstmals unter den Top drei der Dressurreiter

Cathrine Dufour, Cassidy

Erstmals unter den drei besten Dressurreitern der Welt: Cathrine Dufour und ihr einstiges Junioren- und Junge Reiter-Pferd Cassidy. (© Pauline von Hardenberg)

Die deutschen Dressurreiter dominieren auch weiterhin auf der aktualisierten Weltrangliste für den Monat März. Allerdings gibt es eine Dänin, die langsam aber sicher nach ganz oben strebt: Cathrine Dufour. Bei den Springreitern sieht es für Deutschland weniger rosig aus.

Mit Weihegold bleibt Isabell Werth weiterhin an der Spitze der Weltrangliste. Und das mit einigen Punkten Vorsprung, so schnell wird die beiden also voraussichtlich niemand einholen. Weitaus geringer ist der Abstand zwischen den Plätzen zwei und drei – nur ganz knapp konnte Sönke Rothenberger auf Cosmo seinen zweiten Platz behaupten. Ihm dicht auf den Fersen ist die Dänin Cathrine Dufour, die trotz ihren Erfolgen in Herning und Göteborg nicht zum Weltcup-Finale nach Paris reisen wird.

Ihre Position auf dem Treppchen mussten damit Isabell Werth und Emilio aufgeben, die beiden fallen auf Rang fünf zurück. Mit Don Johnson, der nach wie vor Sechster ist, hat Isabell Werth jedoch noch ein weiteres Pferd unter den Top Ten platziert, sie sollte sich also nicht allzu sehr grämen. Auch insgesamt kann Bundestrainerin Monica Theodorescu zuversichtlich auf die kommende Championats-Saison schauen: Mit Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr. als Siebte und Helen Langehanenberg mit Damsey, die sich von Platz neun auf Platz acht verbessert haben, steht ihre Truppe gut da. Wobei Helen Langehanenberg ja nun erst einmal Turnierpause hat, bis sie ihr zweites Kind zur Welt gebracht hat. Aber danach will sie wieder angreifen, hatte sie in Neumünster in Aussicht gestellt.

Die US-Amerikanerin Laura Graves und ihr Wallach Verdades behaupten sich weiterhin als einzige Nicht-Europäer in den Top Ten auf Platz vier. Patrik Kittel (SWE) verbessert sich mit Delaunauy nach einem erfolgreichen Turnier in Göteborg um zwei Plätze auf den zehnten Rang. Da Stallkollegin Deja sogar noch einen Platz davor liegt, ist Kittel nun zweimal in den Top Ten vertreten.

WEITERE DEUTSCHE UNTER DEN TOP 50

  1. (vorher 10.) Jessica von Bredow-Werndl und Unee BB
  2. (15.) Jessica von Bredow-Werndl und Zaire
  3. (21.) Fabienne Lütkemeier und Fabregaz
  4. (25.) Fabienne Lütkemeier und D’Agostino
  5. (28.) Hubertus Schmidt und Imperio
  6. (44.) Charlott-Maria Schürmann und Burlington
  7. (47.) Bernadette Brune und Spirit oft he Age

Die vollständige Liste finden Sie hier.

SPRINGEN

Auf der Weltrangliste der Springreiter gab es relativ wenig Bewegung. Die ersten fünf Plätze bleiben unverändert: Kent Farrington scheint in den letzten Monaten unantastbar. Schon seit Mai 2017 hält sich der US-Amerikaner auf der Spitzenposition. Dahinter reihen sich Harrie Smolders (NED) als Zweiter und Mclain Ward (USA) auf Rang drei ein.

Zwei Plätze nach oben ging es in diesem Monat für den Schweden Henrik von Eckermann, der gerade erst in Göteborg das Weltcup-Springen gewinnen konnte. Er liegt jetzt auf Platz sechs. Ebenfalls wieder unter die ersten zehn geschafft hat es auch Simon Delestre (FRA), der sich von Rang elf auf Rang neun verbessern konnte.

Als bester Deutscher schafft es Christian Ahlmann auf den 13. Platz. Damit hat er im Vergleich zum Vormonat immerhin vier Positionen gutgemacht. Marcus Ehning konnte sich ebenfalls etwas nach vorne arbeiten und rundet nun die besten 20 ab. Dennoch kommen unsere Springreiter aktuell nicht an die Dominanz des deutschen Dressur-Teams heran.

WEITERE DEUTSCHE UNTER DEN TOP 50

  1. (vorher 22.) Daniel Deußer
  2. (47.) Philipp Weishaupt
  3. (46.) Felix Haßmann

Die vollständige Liste finden Sie hier.

Vielseitigkeit

Auch die Weltrangliste der Vielseitigkeitsreiter ist aktualisiert worden, allerdings gab es hier fast keine Veränderungen. Mehr Bewegung kommt sicher auf, wenn auch auf dem europäischen Kontinent die Grüne Saison eingeläutet werden kann.

Michael Jung, der inzwischen auch immer erfolgreicher im Springsattel unterwegs ist, befindet sich weiterhin in Führungsposition. Tim Price (NZL) und Gemma Tattersall (GBR) folgend auf den Plätzen zwei und drei.

WEITERE DEUTSCHE UNTER DEN TOP 50

  1. (vorher 18.) Julia Krajewski
  2. (21.) Ingrid Klimke
  3. (23.) Bettina Hoy
  4. (43.) Andreas Dibowski
  5. (44.) Kai Rüder

Die vollständige Liste finden Sie hier.

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