Weltranglisten im Juli 2019: Aufsteigerinnen Lisa Müller, Simone Blum und mehr

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Tim Price aus Neuseeland, hier auf Ascona auf dem Weg zum CCI5*-L-Sieg in Luhmühlen. (© Thomas Ix)

An den Spitzenpositionen auf den Weltranglisten der drei olympischen Disziplinen hat sich nicht viel verändert. Wohl aber dahinter!

Zu den deutschen Aufsteigern des Monats auf dem Dressurviereck zählen Ingrid Klimke mit Franziskus und Lisa Müller mit Stand by me. Letztere ist zum ersten Mal unter den Top 50 der Welt dabei (siehe unten). Dasselbe gilt auch für Pathétique von Dorothee Schneider.

Isabell Werth hat nach wie vor die Weltspitze fest im Griff. An vorderster Stelle liegt sie mit der dreifachen Weltcup-Siegerin und Europameisterin Weihegold, dahinter mit Weltmeisterin Bella Rose.

Und auch Platz drei ist unverändert: Laura Graves (USA) mit Verdades. Von den beiden wurde übrigens jüngst bekannt, dass sie dieses Jahr nicht in Aachen an den Start gehen werden – genauso wenig wie die ebenfalls für die USA startenden Kasey Perry-Glass und Dublet, die nun die Nummer fünf der Welt sind.

Im Vormonat waren die beiden noch Sechste. Nun haben sie die Plätze getauscht mit Isabell Werth und Emilio. An vierter Stelle rangieren Helen Langehanenberg und Damsey.

Zwei Pferde unter den Top Ten – auf Rang sieben und Rang zehn – hat der Däne Daniel Bachmann-Andersen mit Zack und Don Olymbrio. Platz acht belegen Jessica von Bredow-Werndl und Dalera BB. Das sechste deutsche Paar unter den Top Ten sind Dorothee Schneider und Sammy Davis Jr.

Weitere Deutsche unter den Top 50

16. (vorher 16.) Benjamin Werndl mit Daily Mirror

20. (24.) Isabell Werth mit Don Johnson

23. (21.) Jessica von Bredow-Werndl mit Zaire-E

28. (29.) Benjamin Werndl mit Famoso

29. (30.) Frederic Wandres mit Duke of Britain

33. (41.) Ingrid Klimke und Franziskus

37. (38.) Fabienne Müller-Lütkemeier mit Fabregaz

43. (60.) Lisa Müller und Stand by me

44. (42.) Sönke Rothenberger mit Cosmo

47. (46.) Kathleen Keller mit San Royal

48. (64.) Dorothee Schneider mit Pathétique

Die vollständige Liste finden Sie hier.

 

Springen

Es ist ja eher selten, dass sich auf der Weltrangliste der Springreiter wenig tut. Aber diesen Monat war an den ersten sechs nicht zu rütteln. Steve Guerdat (SUI) ist nach wie vor Spitzenreiter, gefolgt von Peder Fredricson (SWE), Martin Fuchs (SUI), Daniel Deußer, Pieter Devos (BEL) und McLain Ward (USA).

Dahinter allerdings konnte sich Niels Bruynseels (BEL) um drei Plätze verbessern und sich von der zehn auf Rang sieben schieben. Er verdrängte dabei Kent Farrington (USA) auf Platz acht.

Drei Plätze aufwärts ging es für Beezie Madden (USA), die nun Neunte ist vor Marcus Ehning, der zwei Plätze einbüßte und das Schlusslicht der Top Ten bildet.

Zu den Aufsteigern zählt Weltmeisterin Simone Blum, die zwölf Plätze gut machen konnte, siehe unten.

Weitere Deutsche unter den Top 50

12. (vorher 13.) Christian Ahlmann

32. (36.) Philipp Weishaupt

37. (49.) Simone Blum

40. (38.) Ludger Beerbaum

Die vollständige Liste finden Sie hier.

 

Vielseitigkeit

Tim Price (NZL) vor Oliver Townend (GBR) und Piggy French (GBR) – das Führungstrio im Busch bleibt auch im Juli so bestehen. Doch dahinter konnte sich der britische Nachwuchsstar Tom McEwen um drei Plätze nach vorne schieben, Im Juni noch Siebter nun Vierter.

Damit verdrängte er Weltmeisterin Rosalind Canter auf Rang fünf. Sie ist die vierte Britin unter den Top fünf. Insgesamt kommen sechs Reiter unter den Top Ten der Vielseitigkeit aus dem Mutterland der Disziplin.

So auch Kristina Cook, die hinter Ros Canter auf Rang sechs platziert ist, gefolgt von Christopher Burton (AUS). Die Plätze acht und neun gehören den US-Amerikanern: Boyd Martin und Lauren Kieffer. Die sechste Britin unter den besten zehn der Welt ist Gemma Tattersall.

Deutsche unter den Top 50

Kein deutscher Reiter mehr unter den Top Ten, aber eine, die immerhin dicht dran ist: Ingrid Klimke. Die deutschen in der Übersicht.

11. (vorher 14.) Ingrid Klimke

18. (21.) Michael Jung

35. (24.) Julia Krajewski

41. (41.) Andreas Dibowski

Erwähnenswert ist hier noch der rasante Aufstieg der US-Amateurin Frances Thieriot Stutes, Vierte von Luhmühlen in ihrem ersten CCI5*-L. Von Platz 149 schob sie sich mehr als 100 Plätze nach oben auf Rang 47.

Die vollständige Liste finden Sie hier.

 

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