Zwei Medikationsfälle bei den Weltreiterspielen, deutsche Athleten alle negativ getestet

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Die deutschen Athleten – hier WM-Bronzemedaillengewinnerin Ingrid Klimke mit Hale Bob – waren allesamt "sauber" bei den Medikationskontrollen anlässlich der WEG in Tryon. (© Pauline von Hardenberg)

Insgesamt wurden bei den Weltreiterspielen 163 Pferde und 93 Menschen auf verbotene Substanzen getestet. Die gute Nachricht: Es gab keine Dopingfälle. Die weniger gute Nachricht: Unter den Distanzpferden wurden zwei gefunden, die im Wettkampf verbotene Substanzen im Blut hatten.

Bei den positiv getesteten Pferden handelt es sich um Mora Inocente von dem Argentinier Pablo De Los Heros und El Pangue Ciromagnum, das Pferd des Chilenen Raimundo Undurraga Mujica. Beide Pferde hatten Kortikosteroide im Organismus.

Die Medikamente, die man bei den Pferden gefunden hat, stehen auf der Liste der verbotenen Medikation. Dazu zählen alle Mittel, mit denen Pferde zwar im Alltag behandelt werden dürfen, die aber auf dem Turnier verboten sind.

Demnach gibt es aus deutscher Sicht keine Veränderungen: Deutschland bleibt die erfolgreichste Nation dieser Weltmeisterschaften mit insgesamt 17 Medaillen, sechs in Gold, zwei in Siber und neun in Bronze.

Alle weiteren Infos: www.fei.org

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