Minna Telde wollte Uthopia

Carl Hester und Uthopia

(© Maximilian Schreiner)

Die Versuche der schwedischen Dressurreiterin Minna Telde, mithilfe ihres finanzstarken finnischen Freundes noch wenige Tage vor dem Stichtag 31. Dezember sich das britische Ausnahmepferd Uthopia für Olympia zu sichern, sind gescheitert. Der Hengst bleibt bis zu den Olympischen Spielen bei seinem britischen Reiter Carl Hester.

Das berichtet die belgische Website www.eurodressage.com. Demnach soll Teldes Freund Johan Ulander, ein finnischer Geschäftsmann, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten Immobiliengeschäfte betreibt, bereit gewesen sein, mehrere Millionen Euro für den KWPN-Hengst auszugeben, mit dem Hester bei der Europameisterschaft in Rotterdam 2011 drei Medaillen gewann und zu Großbritanniens Olympiafavoriten zählt. Zwar hieß es seit Sommer, bis zu den Olympischen Spielen habe Hester das Pferd, das ihm nur zu einem Teil gehört, sicher, aber unmittelbar nach dem Weltcupturnier in London erhielt Hester einen Anruf, dass Telde das Pferd am nächsten Tag ausprobieren wolle. In einem Kraftakt gelang es Hester, das Geld selbst aufzutreiben. Er habe enorme Unterstützung durch den Verband British Dressage, Kollegen und Freunde erfahren, schreibt eurodressage. Wir beschaffen das Geld, in dem wir Anteile verkaufen und wir haben ein Team von Juristen beauftragt, alles auszuarbeiten, so Hester zu eurodressage. Die letzte Woche des alten Jahres sei die Hölle gewesen. Buchstäblich erst am 31. Dezember stand fest, dass der Deal nicht mehr vor Jahresbeginn über die Bühne gehen würde, damit kann Uthopia auch in London nicht unter einer anderen als der britischen Flagge starten.

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