10 Dinge über Sönke Rothenberger & Cosmo, die man kennen sollte

Ponyjahre

Schnell

Sönke „Sönki“ Rothenberger und Erfolgspony Deinhard B, mit dem er einst Doppel-Europameister wurde (was Schwester Sanneke einige Jahre später wiederholte).

Sönke Rothenbergers Karriere im Sattel war steil, aber unkonventionell. Wie auch seine Schwestern Sanneke (24, die älteste) und Semmieke (17, das Küken) begann Sönke (aka „Sönki“) im Ponysattel. Seine ersten Erfolgsponys waren Wimbledon und der vor einem Jahr überraschend verstorbene Deinhard B. 2005 ritt Sönke erstmals auch auf internationaler Ebene. Im selben Jahr feierte er seinen elften Geburtstag. Zu dem Zeitpunkt hätte sich die Familie Rothenberger wohl trotzdem nicht träumen lassen, dass zehn Jahre später bei den Olympischen Spielen die deutsche Nationalhymne für ihren Sohn erklingen würde. Bis dahin war es ja auch noch ein weiter Weg. 2007 gehörte Sönke erstmals zum deutschen Ponyteam bei den Europameisterschaften. Die fanden damals in Freudenberg statt. Er ritt Deinhard B, bis heute der Liebling von Mama Gonnelien. Die Ausbeute der Premiere konnte sich sehen lassen: Mannschaftsgold, Einzelbronze.

Im darauffolgenden Jahr gab es Doppelgold bei der EM mit Deinhard. Und – nach auch bei den Schwestern bewährtem Rezept – die ersten Starts im Juniorenlager. Dafür hatte Sönke auf die Stute Wolke Sieben („Wolki“) gesetzt, jene Hannoveraner Wolkenstein II-Tochter, mit der Schwester Sanneke im vergangenen Jahr den Piaff Förderpreis gewann. Sönke wurde mit der damals neunjährigen Wolke Sieben Vierter bei den Deutschen Meisterschaften.

2009 widmete Sönke sich wieder ganz den Ponys, siegte im Preis der Besten mit Deinhard, wurde Deutscher Meister mit ihm, holte Teamgold bei der EM und Silber in der Einzelwertung. Danach war erstmal Schluss mit Dressur.


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