10 Dinge über Sönke Rothenberger & Cosmo, die man kennen sollte

Papas Liebling

Pauline von Hardenberg

Wenn Papa Rothenberger dabei ist, ist der Cosmo(s) in Ordnung! (© Pauline von Hardenberg)

So hatte das Familienoberhaupt Cosmo zunächst ganz für sich allein. Die Frauen konzentrierten sich auf ihre Lieblinge. Sohn Sönke hatte eh nur Springen im Kopf. Aber Vater Sven war hingerissen vom Talent und der Intelligenz seiner Neuerwerbung, die fünfjährig ganz selbstverständlich einwandfreie fliegende Wechsel anbot. Um es mit Mutter Gonnelien zu sagen: „Sven versuchte mit aller Macht, nur Basisarbeit zu machen, bis … er fast unten lag.“ Lerne: Ein Cosmo will etwas erleben! Einige weitere solche Erfahrungen sowie ein einschneidender Waldausritt später und das Fazit war klar: Ein Juniorenpferd ist das nicht! Dafür war Olympiareiter Rothenberger überzeugt, „da das beste Pferd unter dem Sattel zu haben, das er je geritten ist“, ein „super Grand Prix-Pferd!“

Das „super Grand Prix-Pferd“ gebärdete sich allerdings des öfteren auch mal wie ein Halbwüchsiger, tatsächlich eine Eigenschaft, die man von vielen Top-Pferden kennt, man denke nur an den kecken Satchmo, den recht eigenen Elvis oder andere Pferde, die es bis zu Olympiamedaillen geschafft haben. Cosmo wollte ständig beschäftigt sein und dachte sich ansonsten gerne mal Quatsch aus, wenn ihm langweilig war. Die Rothenbergers erzählen beispielsweise die Geschichte, wie Cosmo beim Piaff Förderpreis-Lehrgang mit Sanneke auf dem Schafhof meinte, die anderen Pferde in der Halle überholen zu müssen. Es ist zwar nichts passiert, aber Sanneke entschied danach für sich, dass sie und Cosmo wohl doch nicht so recht auf einer Wellenlänge liegen.

Unter Vater Sven ging Cosmo seine ersten beiden M-Dressuren. Fazit: „Kleiner Chaot, aber immer gut gelaunt!“ Die eine Prüfung beendeten die beiden vorzeitig, die andere gewannen sie.


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