Abdullah Al Sharbatlys Crazy Quick gestorben

Jaroslaw Skrzyczynski und Crazy Quick nach dem Sieg im Großen Preis von Neustadt/Dosse 2015.

Crazy Quick unter seinem ehemaligen Reiter Jaroslaw Skrzyczynski nach dem Sieg im Großen Preis von Neustadt/Dosse 2015. (© Lafrentz)

Der Springreiter Abdullah Al Sharbatly aus Saudi-Arabien hat sein bestes Pferd verloren. Er hatte es nur ein halbes Jahr lang.

Auf seiner Facebook-Seite schreibt Abdullah Al Sharbatly, dass der 13-jährige Crazy Quick einer Kolik zum Opfer fiel. „Er zeigte plötzlich Anzeichen einer Kolik und wurde sofort in die Klinik gebracht. Dort versuchten die Ärzte alles, aber sie konnten ihn nicht retten.“

Crazy Quick – ein Erfolgsgarant

Crazy Quick ist ein Chacco Blue-Sohn aus einer Quick Star-Mutter. Er kam auf dem Gestüt Lewitz zur Welt, seine internationale Karriere begann aber unter polnischer Flagge mit Laroslaw Skrzyczynski im Sattel. Die beiden waren hoch erfolgreich und nahmen unter anderem an den Weltreiterspielen 2014 in Caen teil, dem Weltcup-Finale 2016 in Göteborg und den Europameisterschaften 2015 in Aachen.

Im vergangenen Herbst übernahm dann Abdullah Al Sharbatly die Zügel des Wallachs. Über den Winter sammelten sie zwölf Top fünf-Platzierungen bei den Turnierwochenenden in Dubai, Al Ain, Sharjah und Abu Dhabi.

Abdullah Al Sharbatly gehörte 2012 zum Team, das bei den Olympischen Spielen in London überraschend Bronze gewann. 2010 war Al Sharbatly Zweiter in der Einzelwertung der Weltreiterspiele in Kentucky.

www.facebook.com/Abdullah.Sharbatly

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