Berndt von dem Knesebeck lebt nicht mehr

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Berndt von dem Knesebeck (1938-2019) (© www.toffi-images.de)

Im Alter von 80 Jahren ist Berndt von dem Knesebeck gestorben. In den 1980er Jahren zählte er zu den prägenden Stimmen am Mikrofon bei großen Pferdesportveranstaltungen.

Berndt von dem Knesebeck ist gestorben. Das meldet die Webseite Ludwigs Pferdewelten. Vor allem als Turniersprecher aber auch als TV-Kommentator war Berndt von dem Knesebecks dank seiner sonoren Stimme unverkennbar. Sie war zu hören bei Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften. Auch beim CHIO in Aachen kam der gebürtige Berliner von dem Knesebeck zum Einsatz. Als Reiter war er in der Vielseitigkeit erfolgreich. Im vergangenen Jahr hatte er am 2. Juni seinen 80. Geburtstag begangen.

Berndt von dem Knesebeck hatte verschiedene Funktionen bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) inne. Er fungierte lange Zeit als Leiter des Veranstaltungsbüros von FN und DOKR und war vor allem im Eventbereich tätig. Auch seine Frau Eva war bei der FN angestellt. Der Sohn eines Offiziers, der Industriekaufmann gelernt hatte, galt als Sprachengenie, konnte sich auf sechs Sprachen fließend unterhalten.

2013 wurde er bei den Bundeschampionaten in Warendorf, an deren Konzeption er mitgewirkt hatte, als Turniersprecher feierlich verabschiedet. Zehn Jahre zuvor war Berndt von dem Knesebeck für seine Verdienste um den Pferdesport von der FN mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet worden.