Ciao, Chaman! Ludger Beerbaums Erfolgshengst verabschiedet sich

Kommendes Wochenende findet das dritte Riesenbeck International Indoors statt. In diesem Jahr stehen nicht nur die aktuellen Sportler im Mittelpunkt, sondern auch ein ganz Großer, der in Riesenbeck zuhause ist: Ludger Beerbaums Chaman.

Mit nun 18 Jahren verabschiedet sich der KWPN-Hengst von der sportlichen Bühne. Chaman ist noch ein direkter Sohn des Baloubet du Rouet aus einer Mutter des Almé-Sohnes I love You. Dem Erbe seiner berühmten Ahnen wurde Chaman über Jahre voll gerecht.

2011 wechselte er von Luciana Diniz unter den Sattel von Ludger Beerbaum. Chaman ging zwar nie ein Championat, war aber ansonsten hoch erfolgreich. Die Lebensgewinnsumme von 1.780.055 Euro spricht für sich. Zu den größten Erfolgen zählen beispielsweise Siege im German Masters Springen von Stuttgart, im Großen Preis beim Turnier der Sieger in Münster, in Lyon, Lausanne, Ebreichsdorf und Wien. Hinzu kommen zahlreiche vordere Platzierungen, z.B. in Hamburg, Chantilly, Madrid, Bordeaux, Zürich und Hongkong.

Abschied vor heimischer Kulisse

Mit all dem ist nun Schluss. In Zukunft soll Chaman sich in Vollzeit auf die Produktion von Nachkommen konzentrieren, die in seine Hufspuren treten können. Einer davon wartet bereits auf seinen Einsatz, wenn er alt genug ist: ein Sohn von Chaman, den Madeleine Winter-Schulze bei der Fohlenauktion im Rahmen des Turniers der Sieger 2017 ersteigert hatte. Dessen Vater sagt am kommenden Freitag Tschüss. Bevor um 20.30 Uhr das Eröffnungsspringen der großen Tour der Riesenbeck International Indoors beginnt, wird Chaman noch einmal vor großem Publikum auftreten und so gewürdigt werden, wie er es verdient hat.

Ludger Beerbaum: „Er wird in drei Monaten 19 Jahre alt. Da ist es eine schöne Gelegenheit, ihn hier, bei uns zuhause, zu verabschieden.“ Unter anderem wird Weltmeister Jeroen Dubbeldam ihm dann die Ehre erweisen, ebenso wie Gerco Schröder und Luciana Diniz, von der Ludger Beerbaum Chaman einst übernahm. Sie hat Chaman in den internationalen Sport gebracht. Kurzzeitig ging er auch unter Sören von Rönne und Andreas Knippling.

www.ludger-beerbaum.de