Corona: Bundesländer bringen neue Verordnungen

Corona-Virus-Pferd

Symbolbild. SARS-CoV-2 stellt Pferdebesitzer auch im kommenden Winter vor Herausforderungen. (© de.freepik.com)

Nachdem bereits am 18. November der Schwellenwert für eine 2G-Regelung im Sport beschlossen wurde, haben erste Länder nun Verordnungen explizit für den Pferdesport aufgestellt.

Ob 3G, 2G oder 2G-Plus, jedes Bundesland bringt eigene Verordnungen und landesweit stellen sich Pferdebesitzer die Frage: Wie geht es weiter? Ein Großteil der Bundesländer beschloss bereits allgemeine Regelungen und Ausnahmeverordnungen für den Pferdesport, einige stehen jedoch auch jetzt noch aus. Der FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach dazu: „Die Verordnungen der Bundesländer stellen uns Pferdeleute erneut vor große organisatorische Probleme. Wichtig ist und bleibt, dass sich alle Menschen, die sich impfen lassen können, sobald wie möglich impfen lassen. Nur so kann das Wohlergehen unserer Pferde langfristig sichergestellt werden.“ Doch auch die, die sich jetzt impfen lassen wollen, sind derzeit nicht ohne Sorge. Denn mitunter sind Impftermine schwer zu bekommen.

In den Bundesländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt gibt es bereits Ausnahmeregelungen, wodurch die Pferdebesitzer die notwendige Versorgung ihrer Tiere übernehmen dürfen. In den anderen Bundesländern, in denen 2G oder 2G-Plus gilt, müssen sich Pferdebesitzer nun mit Stallgemeinschaft und Stallbetreiber organisieren, sofern sie noch nicht geimpft sind. Dazu erklärt Soenke Lauterbach: „Hier gilt es, Übergangsregelungen zu schaffen, um die Pferdeversorgung sicherzustellen. Unsere Landesverbände stehen deshalb in Kontakt mit den zuständigen Behörden und Ministerien, um offene Fragen schnell zu klären.“ Auch sei in der kommenden Zeit wieder ein erhöhtes Maß an Solidarität unter Reiterinnen und Reitern einer Stallgemeinschaft gefragt, um die Versorgung der Pferde jederzeit zu gewährleisten.

Welche spezifischen Regelungen in den jeweiligen Bundesländern eingehalten werden müssen, finden sie in einer Übersicht auf der Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. Klicken Sie dafür hier.

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