Die Rückkehr des Wolfes – Bejagung nach skandinavischem Vorbild

Wolf

(© www.st-georg.de)

Die Rückkehr des Wolfes in Deutschlang birgt Risiken und gibt Reitern und Pferdehaltern Grund zur Sorge. Nun fordert das Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) eine Bejagung des Wolfes nach dem Vorbild der skandinavischen Schutzjagd.

Erst kürzlich berichteten wir über eine weitere Wolfsattacke in Rodewald im Landkreis Nienburg/Weser, bei dem eine tragende Pony-Stute getötet und ein weiteres Pony verletzt wurde. Eben solche Fälle sorgen bei Pferdehaltern für Angst.

Nun regen die AFN-Verbände, zu denen auch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zählt, ein aktives Bestandsmanagement an. Dieses Bestandsmanagement soll nach dem Vorbild der skandinavischen Schutzjagd geschehen und enthält folgende Vorschläge:

Jedes Bundesland legt individuell einen Akzeptanzbestand fest, der die Grundlage bildet. Gleichzeitig soll eine Obergrenze definiert werden, die die notwendige Weidetierwirtschaft garantiert.

Wildökologische Raumplanung: Das sind die drei Kategorien

1.     Die Wolfschutz-Areale

In Wolfschutzarealen soll sich der Wolf unbeeinflusst entwickeln können. Areale können beispielsweise große Waldgebiete oder Truppenübungsplätze sein.

2.     Die Wolfsmanagement-Areale

In diesen Arealen soll der Wolf grundsätzlich toleriert sein. Die Bestände dürfen aber auf Basis der individuellen Akzeptanzgrenzen der Bundesländer reduziert werden.

3.     Wolfsausschluss-Areale

In Wolfsausschlussarealen sollen territoriale Wolfsrudel nicht toleriert werden. Dazu gehören urbane Gebiete, der alpine Raum oder Weidetierhaltungsgebiete mit großem Konfliktpotenzial.


Schreibe einen neuen Kommentar