Dressurreiterin Andrea Timpe nach Reitunfall im Krankenhaus

Dressur Symbolfoto Feature

Die Grand Prix-Reiterin Andrea Timpe ritt am Wochenende in Hattingen. Doch der Turniertag endete vorzeitig.

Gestern morgen ritt die 32-Jährige ihren selbst ausgebildeten Westfalen For the Memory für die Intermédiaire II ab, als das Unglück passierte. Der Wallach erschrak, stolperte und kam zu Fall – auf seiner Reiterin. Die verlor das Bewusstsein und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Dort diagnostizierte man eine Gehirnerschütterung und einige Prellungen. Ob sie weitere Verletzungen erlitten hat, wird morgen ein MRT klären. Dann entscheidet sich, ob sie nach Hause kann oder nicht. Gegenüber Eurodressage erklärte Timpe es habe sich angefühlt als läge ein Elefant auf ihr. Wovor For the Memory sich so erschreckt hat, kann sie nicht sagen. „Ich kann mich an nichts erinnern.“

Reiten wird sie auf jeden Fall vorerst nicht können. Das ist ein doppelt herber Schlag für sie, da sie eigentlich am Wochenende in Falsterbo eigentlich erstmals hatte für Deutschland im Nationenpreis reiten sollen, nicht mit For the Memory, sondern mit Don Darwin. „Ich kann nicht in Falsterbo dabei sein und das macht mich so traurig. Es war ein Traum, für das deutsche Team zu reiten.“

Junge Reiter-Zeiten

Bei den Senioren wäre es Premiere gewesen, im Nachwuchslager war Timpe hingegen schon für Deutschland am Start. 2006 holte sie mit dem Team EM-Gold bei den Jungen Reiterin in Stadl Paura, Österreich. Damals saß sie noch im Sattel ihres langjährigen Erfolgspferdes Welttender. Inzwischen ist sie Pferdewirtin und hat einige Pferde bis zur schweren Klasse ausgebildet. For the Memory ist eines davon. Der zehnjährige Wallach v. Florencio-Spitzweg ist zudem auch noch ein familieneigenes Zuchtprodukt.

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