Escolar-Tochter Espe an britische Schülerin von Cathrine Dufour verkauft

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Espes kleiner Bruder war bester Hengst beim 14-Tage-Test in Adelheidsdorf. (© www.toffi-images.de)

An der Stute Espe schieden sich in der Turniersaison 2019 die Geister – auch die der Richter. Nun wurde WM- und Bundeschampionatsfinalistin an eine britische Ponyreiterin verkauft.

Die einen waren begeistert vom außergewöhnlich aktiven Hinterbein der damals noch fünfjährigen westfälischen Escolar-Tochter Espe, die befanden den Bewegungsablauf der Stute für zu exaltiert. Fest steht, sowohl bei den Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde als auch beim Bundeschampionat erregte Espe unter Eva Möller großes Aufsehen. Sie gehörte zu dem Zeitpunkt bereits Helgstrand Dressage, dem Stall, für den das Ehepaar Möller ja arbeitet.

Bei der WM in Ermelo qualifizierte sich die von Walter Dröge gezogene und von Hedda Dröge grundausgebildete Stute mit einem Sieg im kleinen Finale für die Entscheidung. Hier belegte sie Rang elf.

Beim Bundeschampionat war die Stute Vierte in der Einlaufprüfung. Im Finale wurde sie Siebte. Es war das letzte Turnier.

Inzwischen wurde Espe nach Großbritannien verkauft. Sie soll das Zukunftspferd für die 15-jährige Ponyreiterin Annabella Pidgley werden, Tochter der Richterin Sarah und Tony Pidgley. Trainiert wird Annabella neben ihrer Mutter auch von der Dänin Cathrine Dufour, die auch noch andere Pferde der Pidgleys in Ausbildung hat. Auch Espe soll zunächst von der EM-Bronzemedaillengewinnerin ausgebildet werden. Wann sie welches ihrer Pferde übernimmt, stehe noch nicht fest, teilte Annabella Eurodressage mit. Sie hat noch ein weiteres Jahr im Ponysattel.

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