Fiona Bigwoods Olympiastute Atterupgaards Orthilia nach Dänemark verkauft

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Fiona Bigwood und Orthilia bei den Olympischen Spielen in Rio. (© Pauline von Hardenberg)

Verkaufsgerüchte um die Oldenburger Stute Atterupgaards Orthilia hatte es schon gegeben, aber ihre Reiterin Fiona Bigwood hatte die bislang dementiert. Nun ist es aber offiziell.

Die zwölfjährige Gribaldi-Tochter, die der Britin Fiona Bigwood das sportliche Comeback ermöglicht hatte, wurde zurückgebracht in ihre dänische Heimat. Sie wird künftig von Agnete Kirk Thinggaard geritten.

Bigwood erklärte gegenüber Horse & Hound: „Es war eine sehr schwere Entscheidung, aber Tillie ist auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und ich möchte das Beste für sie. Meine Verpflichtungen zuhause erlauben es mir nur, rund vier Turniere pro Jahr zu reiten und sie verdient es, ihr ganzes Potenzial ausspielen zu können.“

Die Stute sei „das talentierteste, großherzigste und cleverste“ Pferd, das sie je geritten ist. „Aber ich weiß, dass sie das beste Zuhause bekommt und eine Chance auf Erfolg mit Agnete.“ Dennoch will Fiona Bigwood ihre Turnierkarriere erst einmal noch nicht an den Nagel hängen.

Dänemark, England und zurück

Atterupgaards Orthilia ist zwar in Oldenburg eingetragen, stammt aber aus Dänemark. Hier wurde sie von Catherine Dufour, die in Rio de Janeiro mit ihrem Juniorenpferd Cassidy durch besonders schöne Runden auffiel, bis Grand Prix ausgebildet.

2015 feierte Fiona Bigwood ein fulminantes Comeback mit der Stute, nachdem sie zuvor aufgrund eines Unfalls mit lebensbedrohlichen Folgen pausieren musste. Noch im Jahr ihrer gemeinsamen Grand Prix-Premiere nahm das Paar für die Briten an den Europameisterschaften in Aachen teil und holte Silber mit der Mannschaft. In diesem Jahr wurde es olympisches Silber in Rio de Janeiro.

Die Dänin Agnete Kirk Thinggaard kennt man vor allem mit ihrem Ungarn Jojo AZ, der sie sowohl nach Rio trug (Platz sechs mit der Mannschaft) als auch zu den Weltcp-Finals in Las Vegas (Rang elf) und Göteborg (Platz neun).

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