Fritz Otto-Erley bekommt das Bronzene Wagenrad verliehen

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Bronzenes Wagenrad für Friedrich Otto-Erley (Mitte). Im Bild außerdem der Fachgruppen-Vorsitzende Rolf Schettler (2. v. li.) und seine beiden Stellvertreterinnen Birgit Barre (2. v. r.) und Ursula Hüsges (re) sowie der Vorsitzende des DOKR-Fahrausschusses Rainer Bruelheide (li.). (© DRFV/F.Bühre)

Gleich drei wichtige Positionen bekleidet Fritz Otto-Erley seit vielen Jahren bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und dem Deutschen Reiter- und Fahrer-Verband (DRV). Auf der Jahrestagung der Fachgruppe Fahren des DRFV in Selm wurde er nun als „herausragende Persönlichkeit des Fahrsports“ mit dem Bronzenen Wagenrad ausgezeichnet.

Fritz Otto-Erley leitet die Abteilung Turniersport der FN und ist seit 1994 stellvertretender Geschäftsführer des FN-Bereichs Sport und des Deutschen Olympia-Komitees für Reiterei (DOKR). Zudem ist er seit 2007 Koordinator des Fahrsports. „Der turniermäßige Fahrsport im In- und Ausland sähe heute anders aus ohne Fritz Otto-Erley“, sagte Rolf Schettler, Vorsitzender der Fachgruppe Fahren, in seiner Laudatio. Bei der Verleihung mit dabei waren auch der Vizepräsident des Pferdesportverbandes Westfalen, Dr. Johannes Brinkmann sowie Rainer Bruelheide, Vorsitzender des DOKR-Fahrausschusses.

Laudator Rolf Schettler würdigte in seiner Ansprache Einsatz, Pragmatismus und das Geschick bei Verhandlungen von Fritz Otto-Erley auf allen Ebenen. Für den Fahrtsport war Otto-Erley, oft „FOE“ genannt, zudem organisatorisch im Hintergrund der Fahr-Mannschaften bei Welt- und Europameisterschaften im Einsatz. Darüber hinaus fungierte er als FEI-Steward und als Moderator zwischen Fahrern, Trainern, Veranstaltern und FN und brachte so einige LPO-Änderungen mit auf den Weg. Das alles sei „weit über die Pflichterfüllung eines Hauptamtlers“ hinausgegangen, so Schettler.

Über das Bronzene Wagenrad

Bei der Auszeichnung handelt es sich um einen massiven Bronzeguss eines Mailcoach-Wagenrades. Dies gestaltete die Bildhauerin Erna Becker-Kahns aus Münster vor 50 Jahren anlässlich der ersten Weltmeisterschaft des Weltreiterverbandes (FEI) für Vierspänner in Münster 1972. Damals diente die Figur in Gold, Silber und Bronze der Ehrung der drei Bestplatzierten bei dem Championat. Seit 1985 wird die Skulptur jährlich an eine herausragende Persönlichkeit des Fahrsports verliehen von Seiten der Stiftung von Leopold Graf Rothkirch. Dieser war Vizepräsident des DRFV und internationaler Fahrrichter.

Vorstandswahlen

Im Rahmen der Jahrestagung fanden zudem Vorstandswahlen statt. DRFV-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender bleibt Rolf Schettler, Jurist und Immobilienunternehmer aus Haltern. Stellvertreter von Schettler sind Siegward Tesch, zugleich Präsident des Deutschen Traditionsfahrer-Verbandes DTV, sowie Birgit Barre und Ursula Hüsges. Sie folgen auf die verstorbenen Vorstandsmitglieder Dr. Jürgen Schwarzl und Felix Auracher.

Ab sofort neues Vorstandsmitglied der Fachgruppe ist der Agraringenieur Hanno Strauß aus Greiz in Thüringen. Er machte sich als Züchter bereits mehrerer Bundeschampions und sogar Weltmeister bei den Fahrpferden einen Namen.

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