Grand Prix-Richterin Maribel Alonso zur neuen Vorsitzenden des FEI-Dressurkomitees gewählt

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Treffen der Regionalgruppen mit dem Vorstand FEI-Generalversammlung Antwerpen (BEL) 2021. (© FEI/Dirk Caremans)

Drei Kandidaten gab es, nur einer von ihnen konnte letztlich zum neuen Vorsitzenden gewählt werden. Die internationale Dressurrichterin Maribel Alonso aus Mexiko erhielt mehr Stimmen als die Kandidaten Martin Richenhagen aus Deutschland und Ulf Helgstrand aus Dänemark und wird das Amt nun bis 2024 bekleiden.

Die Vertreter der einzelnen Federationen hatten heute im Rahmen der hybriden Generalversammlung des Weltreiterverbands (FEI) so einiges zu entscheiden. Mit Spannung erwartet wurde die Wahl des neuen Vorsitzenden des internationalen Dressur-Komitees. Regelrechten Wahlkampf hatte es dazu in den vergangenen Wochen gegeben: Ulf Helgstrand (DEN), einer der drei Kandidaten, ging diesen ganz aktiv an. Für den Kandidaten aus Deutschland, Martin Richenhagen, gab es Fürsprache von Seiten der Zentraleuropäischen Dressurveranstalter.

Dass die Wahl nun zugunsten der Mexikanerin Alonso ausfiel, wird einige verwundern. Elisabeth Max-Theurer (AUT) hatte in der Mitteilung der Zentraleuropäischen Dressurveranstalter beispielsweise bemängelt, dass in den Vorgaben der FEI selbst zu finden ist, dass für den Vorsitz des Dressurkomitees unter anderem keine Richter in Frage kommen. Es hätte daher nur Martin Richenhagen einen würdigen Amtsnachfolger abgegeben.

Maribel Alonso wird nun bis 2024 dieses Amt bekleiden und folgt damit auf den Niederländer Frank Kemperman, den Noch-Vorstandsvorsitzenden des Aachen-Laurensberger Rennvereins, der am 1. Oktober 2022 auch hier die Zügel in andere Hände übergibt.

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