Hija van Strokapelleken geht zu Belgier Gregory Wathelet

Demnächst ist er Schimmelreiter: Gregory Wathelet, hier mit seinem EM-Silbermedaillengewinner Conrad de Hus.

Gregory Wathelet kann sich über ein hochtalentiertes neues Pferd in seinem Stall freuen. (© www.paulinevonhardenberg.com)

Reiterlein wechsel Dich… Die Stute Hija van Strokapelleken hat schon einige Stationen in ihrer bisherigen Laufbahn hinter sich. Nun soll sie zukünftig von Gregory Wathelet im Parcours vorgestellt werden.

Mit der Schimmelstute hat Gregory Wathelet nun ein weiteres Pferd für die ganz großen Aufgaben unter dem Sattel. Hija van Strokapellen, eine elfjährige Calido I-Tochter, konnte bereits Siege und Platzierungen auf Fünf-Sterne-Niveau feiern. In den Sport gebracht worden war die Stute von Roger Yves Bost. Unter dem Franzosen startete sie sehr erfolgreich in internationalen Youngster-Springen. 2015 übernahm für kurze Zeit dessen Landsmann Timothee Anciaume die Zügel, bevor Hija zu Penelope Leprevost, ebenfalls Französin, wechselte. Das Paar gewann beispielsweise den CSI3*-Grand Prix in Le Touquet (FRA).

Besitzerwechsel

Anschließend erwarb Jennifer Gates – Tochter von Microsoft-Gründer und Multimilliardär Bill Gates – die Stute. Die 22-jährige US-Amerikanerin ließ Hija zunächst von dem Ägypter Nayel Nassar, mit dem sie auch privat liiert ist, vorstellen. Im Januar diesen Jahres übernahm dann McLain Ward, Weltcup-Sieger von 2017, den Beritt. Beim Winter Equestrian Festival in Florida (USA) konnte er mit der Stute innerhalb von wenigen Wochen vier Springen gewinnen. Im mit 500.000 Dollar dotierten Rolex Grand Prix von Wellington, einem Fünf-Sterne-Springen, landeten die beiden nach drei Abwürfen im Stechen auf Rang sechs. Das gab immerhin noch 22,500 Dollar Preisgeld.

Nun ist die Schimmelstute also unter Gregory Wathelet unterwegs. Damit kehrt sie – zumindest was die Nationalität angeht – zu ihren Wurzeln zurück: Hija ist in das Stutbuch des belgischen Warmblutzuchtverbandes (BWP) eingetragen. Wathelet belegt aktuell Platz 17 auf der Weltrangliste der Springreiter, war schon bei den Olympischen Spielen in London und beim Weltcup-Finale 2017 in Omaha (USA) am Start. Anfang 2018 musste der 38-Jährige sich von seinem bisherigen Spitzenpferd Forlap verabschieden, nach dem der Wallach sich beim Longieren das Bein gebrochen hatte. Ein schwerer Verlust, über den Hija ihren neuen Reiter nun vielleicht ein wenig hinwegtrösten kann.

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